Psychologie

Justizministerkonferenz: Doppelresidenz (Wechselmodell) für Kinder soll gesetzlich geregelt werden

Nach dem erdrutschartigen Sieg der FDP in NRW sehen die anderen Parteien in Sachen Familienrecht und Familienpolitik ihre Felle davonwimmen.

Auf Initiative Sachsens hat sich nun die Justizministerkonferenz am 22.07.2017 dafür ausgesprochen, dass die Doppelresidenz gesetzlich geregelt werden soll. Es brauche einheitliche klare Vorgaben und eine Anpassung der Gesetze an die gesellschaftliche Realität.

FDP: Kindeswohl in den Mittelpunkt der Familienpolitik. Familienpolitischer Abend mit interessanten Gästen aus der Gesellschaft und Politik.

Datum: 
Freitag, 23. Juni 2017 - 19:00
Ort: 
Siegburg

Hotel – Restaurant Kasserolle
Seidenbergstraße 64
53721 Siegburg - Wolsdorf

Veranstalter: 
Sonstiger Veranstalter

Handlungsbedarfe und Ideologien bei der Bewältigung von Trennung und Scheidung

 Ein Beitrag aus der Sicht der Jugendhilfe 

Die empirische Befundlage und die Praxiserfahrung der Jugendhilfe zeigen, dass aus Sicht der Jugendhilfe „Single parenting“ nicht als Erfolgsmodell angesehen werden kann. 

Welches Modell dann? 

Für eine gelingende familiäre Nachtrennungsgestaltung lassen sich auf Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse der Scheidungsforschung Kriterien benennen: 

VÄTER WEGE

Datum: 
Dienstag, 25. April 2017 - 18:00 - 20:30
Ort: 
Familienraum St. Anna, K.-Ehrenfeld

Die Coaching-Gruppe für Väter in Konflikt- und Trennungslagen

• Anmeldung & Infos: www.koelnervaeter.de
• Tel.: 0221-22299622

Veranstalter: 
Sonstiger Veranstalter

BGH stärkt Kinderrechte: Anordnung von Wechselmodell (Doppelresidenz) auch gegen den Willen eines Elternteils möglich

Der BGH stellt fest, dass das Gesetz das Wechselmodell nicht ausschliesst. Das ist insofern skandalös, als dass dieser Blick in das Gesetzbuch auch den Vorinstanzen möglich gewesen wäre (vgl. z.B. AG Heidelberg 31 F 15/14 und AG Erfurt 36 F 1663/13). Letztlich also erst jetzt festgestellt wird, dass seit Jahrzehnten Kindern das Grundrecht auf Betreuung durch beide Eltern durch Gerichte gesetzwidrig verweigert wird.

Seit 01.01.2017: Schweiz führt alternierende Obhut (Wechselmodell/Doppelresidenz) gesetzlich ein.

Während Deutschland nach wie vor auf der linken Spur mit Schrittgeschwindigkeit daher dümpelt überholen die Europäischen Nachbarn immer wieder rechts. Nunmehr die doch eher konservative Schweiz, in der sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass Kinder Vater und Mutter gleichermaßen brauchen.

Neue US-Studie belegt Vorteile häufiger Übernachtungen von Kleinkindern beim getrennt lebenden Elternteil

Die amerikanischen Wissenschaftler stellten fest, dass Kinder getrennt lebender Eltern zwischen 1 - 2 Jahren in ihrer Entwicklung profitieren wenn sie häufig beim jeweils anderen Elternteil übernachten. Interessant dabei, dass dieses selbst dann förderlich war wenn ein Elternteil sich gegen die gemeinsame Betreuung ausgesprochen hatte. 

Die Studie widerspricht (wie viele andere) damit der hierzulande von Gerichten vertretenen Meinung, dass ein Wechselmodell (Doppelresidenz) dem Kindeswohl abträglich sei, wenn ein Elternteil dieses ablehnt.

Neue KiMiss Studie 2016 untersucht Einfluss von Sorgerechts- und Umgangsproblematiken auf Kinder

 Die KiMiss-Studie untersucht die Frage, in welchem Ausmaß das Getrenntleben oder die Trennung von Eltern und Kindern zu einer Sorgerechtsproblematik, oder zu Problemen wie Eltern-Kind-Entfremdung oder Sorgerechtsmissbrauch führt. Die aktuell laufende Studie richtet sich

Studie: Emotionaler Missbrauch kann bei Kindern zu Angststörungen und Depressionen führen

Die Studie stellt fest, dass emotionaler Missbrauch und psychische Gewalt weit verbreitet ist und deren Auswirkungen für die Entwicklung von Kindern vergleichbar mit sexueller und physischer Gewalterfahrung ist. Schwere psychische Störungen wie Angststörungen, Depressionen, Regelverletzungen und Aggression sind die Folge. 

Eine Metastudie stellt in diesem Zusammenhang fest, dass 36,3 Prozent aller Kinder auf der Welt von emotionaler Misshandlung betroffen ist.

3SAT: Kinder brauchen Kontakt. Gefahr für Depressionen ist bei Scheidungskindern groß

"Kontaktabbruch zu Eltern macht Scheidungskinder krank", sagt Ursula Gresser. Die Medizinerin hat die sechs neuesten internationalen Studien zu dem Thema ausgewertet.

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