Sorgerecht

Workshop Reihe „Strategie und Taktik der Verfahrensführung“

Die Workshops der Reihe  „Strategie und Taktik der Verfahrensführung“  geben einen Einblick in die Themen und geben Anregungen zur Selbsthilfe.

Die Teilnehmer erarbeiten bestimmte Sachverhalte um die gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren besser zu beurteilen und darin zielsicherer agieren zu können.

Die Optionen sollen klarer bewertet werden können, die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten verbessert werden, die Erfolgsaussichten erhöht werden.

Institutionelle Mißstände

Der "Väteraufbruch für Kinder" ist beratend für Eltern im Trennungskontext tätig und ist dabei bemüht Lösungen zu unterstützen, die sich vor allem an den Interessen der Kinder und am Kindeswohl ausrichten.

Wenn ein Trennungskontext in einer Familie unvermeidbar erscheint, so kann generell angeraten werden, eine Zukunft für die Kinder bereit zu stellen die auf Konsens, Schlichtung und Einvernehmen basiert.

Teilnehmer gesucht für Studie zu den Auswirkungen eines Kontaktverlustes zu einem Elternteil

Der Kontaktverlust von Kindern zu einem Elternteil kann für diese einen erheblichen Einschnitt in ihre individuelle Entwicklung bedeuten, was nicht selten weitreichende Folgen hat. Noch Jahre nach einem Kontaktverlust z.B. durch Entfremdung oder Interessenverlust eines Elternteiles an seinem Kind können sich bei den betroffenen Kindern Verhaltensauffälligkeiten zeigen, die folgenschwere Auswirkungen auf die Entwicklung ihre gesamten späteren Lebens haben können.

KG Berlin: Wechselmodell auch gegen Willen eines Elternteils

In Ausnahmefällen kann auch gegen den Willen eines Elternteils ein Betreuungs-Wechselmodell familiengerichtlich angeordnet werden. Ein solcher Ausnahmefall kann dann gegeben sein, wenn das Betreuungs-Wechselmodell im Hinblick auf das Kindeswohl geboten ist und dem eindeutig geäußerten und belastbaren Willen des Kindes entspricht

Kritik der Kinderrechtekommission des Deutschen Familiengerichtstag e.V. an der Sorgerechtsreform

Auch der Familiengerichtstag kritisiert wesentliche Teile des vorgestellten Referenten Entwurf zur Sorgerechtsreform. Es wird bemerkt, dass "Der Referentenentwurf verfolgt nicht den (in etlichen anderen Staaten umgesetzten und auch in Deutschland vorgeschlagenen) Ansatz einer gesetzlichen Regelzuweisung des gemeinsamen Sorgerechts". Und: "Allerdings sollte der RefE im Grundkonzept wie auch z.T. bei Einzelregelungen noch einmal überdacht und geändert werden."

Das Anwaltsblatt: Die erfolgreiche Verfassungsbeschwerde

Verfassungsbeschwerden gelten als schwierig, obwohl es für dieses Verfahren gerade keinen Anwaltszwang gibt. Der Beitrag zeigt jedoch: Die Chancen stehen gar nicht so schlecht, wenn im Vorfeld alle formale Gesichtspunkte beachtet werden.

Themen u.a.:

Rechtswegerschöpfung und materielle Subsidiarität

Begründung der Verfassungsbeschwerde

Die Autorin hat zudem die Statistiken des Bundesverfassungsgerichts ausgewertet.

Das traumatisierte Kind

Wie Beziehungsdramen Kinder lebenslang traumatisieren und sogar körperlich schädigen
   
Scheidungsdramen, Beziehungskriege, Vernachlässigung und Gewalt – die Wege zum kindlichen Trauma sind vielfältig. Die Auswege nicht. Die Folgen dramatisch: Kindliche Traumata wirken ein Leben lang nach – psychisch wie physisch.

Sorgerecht: Stellungnahme des Väteraufbruch für Kinder e.V. zum Referentenentwurf des Bundesministeriums

Der Väteraufbruch fordert, dass nichteheliche Väter grundsätzlich mit der Vaterschaftsanerkennung bzw. -feststellung möglichst bereits ab Geburt ihres Kindes die elterliche Sorge gemeinsam mit der Mutter ausüben.

Sollte der vorliegende Entwurf ohne weitere Änderungen vom Deutschen Bundestag so verabschiedet werden, dann sind weitere Klagen vor dem BVerfG und dem EGMR absehbar. Auch 14 Jahre nach der Kindschaftsrechtsreform hätte es der Gesetzgeber somit nicht geschafft, die elterliche Sorge für nicht miteinander verheiratete Eltern im Einklang mit den Grund- und Menschrechten nichtehelicher Väter und deren Kinder zu regeln.

Väter im Aufbruch: Die paritätische Doppelresidenz

Datum: 
Montag, 21. Mai 2012 - 21:04 - 22:00
Ort: 
Radio Köln 107,1 Mhz

Sendung des VafK Kölns im Bürgerfunk des Radio Köln.

Es Diskutieren ein Dipl. Sozialarbeiter, ein Vater und eine Mutter mit Hartmut Wolters vom Väteraufbruch für Kinder Köln über die Paritätische Doppelresidenz (Wechselmodell)

Dazu Ausschnitte aus einer Vortragsveranstaltung zum Thema mit Angela Hoffmeier (Vafk Bundesvorstand) und Jan Piet de Man (Belgien)

Entstanden in Zusammenarbeit mit Rafael Mader und FloK

Veranstalter: 
VAfK Kreisverein Köln

Kinderschuhe fürs Sorgerecht

Mädchen und Junge, je mit nur einem Schuh - Symbol für den fehlenden ElternteilBundesweite Aktion vom 17.05.2012 - 17.06.2012

Kinder laufen mit BEIDEN Schuhen durchs Leben, warum in Deutschland nicht mit BEIDEN Eltern? Ist ein Schuh weniger notwendig, als der andere? Jedes Kind braucht seinen Vater, ein Leben lang!

Der Referentenentwurf des Justizministeriums zur Sorgerechtsreform wird verhindern, dass natürliche Väter Sorge und Verantwortung von Geburt an für ihre Kinder übernehmen. Väter sollen für das Gemeinsame Sorgerecht, das selbstverständlichste Grundrecht überhaupt, einen Antrag beim Familiengericht stellen.

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