Wechselmodell/Doppelresidenz

54 Studien: Doppelresidenz/Wechselmodell für Kinder auch besser bei Hochstrittigkeit der Eltern

Internationale Studien werden nach wie vor von BGH und untergeordneten Gerichten misachtet. Einer Meta Studie von Linda Nielsen zufolge geht es Kindern in einer Doppelresidenz/Wechselmodell bei 

  • Hochstrittigkeit
  • wenn ein Elternteil ursprünglich die Regelung ablehnt
  • gerichtlicher Anordnung

sogar besser als in herkömlichen Betreuungsregelungen.

SPD Bundesministerin Barley lehnt Wechselmodell als Regelfall ab

Die dem BMFSFJ vorstehende SPD Ministerin Barley spricht scheinbar mit gespaltener Zunge. Während Sie gegenüber einer Expertenrunde kürzlich in Berlin den Eindruck erweckte, die SPD würde eine Kehrtwende in der Familienpolitik vollziehen, ist Sie am Wochenende gegenüber der Saarbrücker Zeitung am deutlicher geworden. Laut Saarbrücker Zeitung lehne Barley die Doppelresidenz als gesetzlichen Regelfall ab, es gäbe - so die Ministerin - für die Vielfalt der Familien keinen Regelfall.

Bei Barley scheinen die Expertenstimmen zum einen Ohr rein und zum andern wieder hinaus gegangen zu sein. Man will offensichtlich das Wahl-Klientel der sogenannten Alleinerziehenden nicht verschrecken und setzt aus politischen Gründen - ungeachtet auch dass die Mehrheit der Eltern sich ein anderes Modell wünscht - auf ein nachweislich schädliches Betreuungsmodell. 

BMFSFJ Studie: Mehrheit der Trennungseltern wünscht sich Doppelresidenz

Getrennt leben – gemeinsam erziehen: Politische Weichenstellungen zum gesellschaftlichen Leitbild der Doppelresidenz

Nur 1/3 der getrennt lebenden Eltern sind mit den getroffenen Betreuungsarrangements zufrieden, mehr als die Hälfte wünscht sich eine gleichberechtigte und gleich verantwortliche Elternschaft nach einer Trennung, so die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des SPD geführten BMFSFJ.

Die SPD hatte sich zuletzt gegen die Grundannahme gemeinsamer Elternschaft nach einer Trennung gestellt und wollte nur in Hinsicht auf den BGH Beschluss nachbessern. In Bezug auf die klare familienpolitische Position der FDP welche mit Wahlerfolgen einhergeht, scheint man nun kalte Füße zu bekommen.

Die Kindlichen Bedürfnisse im Zusammenhang mit einer Trennung der Eltern verstehen

Ergebnisse der 3. internationalen Konferenz zur gemeinsamen Elternschaft (shared parenting)

(Im Original erschienen in Psychology Today am 26. Juni 2017, Autor Prof. Dr. Edward Kruk, aus dem englischen Übersetzt von Markus Witt)

Ehe für Alle oder Eltern für Alle?

Der Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V. sieht in der "Ehe für alle“ einen großen Schritt in der Debatte um Gleichberechtigung. „Es ist lange überfällig, dass alle Paare gleiche Rechte haben“, sagt Hartmut Wolters (51, verh., 4 Kinder), Vorsitzender des Vereins. Die Gleichstellung aller Formen von Partnerschaften hat Auswirkungen auf Kinder, die auch diesmal missachtet wurden.

VIDEO: Familienpolitischer Abend der FDP zu Wechselmodell / Doppelresidenz

Väteraufbruch für Kinder fordert Maßnahmen auf Landesebene 

Die FDP fordert weitreichende Änderungen im Familienrecht. Einer klaren Absage an das Alleinerziehenden Modell stellt die Bundespartei und NRW Landtagsfraktion das Wechsellmodell / die Doppelresidenz gegenüber. In Siegburg gab es hierzu einen Familienpolitischen Abend mit dem Leiter des Niederkasseler Jugendamtes, der das Thema erläuterte.

Justizministerkonferenz: Doppelresidenz (Wechselmodell) für Kinder soll gesetzlich geregelt werden

Nach dem erdrutschartigen Sieg der FDP in NRW sehen die anderen Parteien in Sachen Familienrecht und Familienpolitik ihre Felle davon schwimmen.

Auf Initiative Sachsens hat sich nun die Justizministerkonferenz am 22.07.2017 dafür ausgesprochen, dass die Doppelresidenz gesetzlich geregelt werden soll. Es brauche einheitliche klare Vorgaben und eine Anpassung der Gesetze an die gesellschaftliche Realität.

FDP: Kindeswohl in den Mittelpunkt der Familienpolitik. Familienpolitischer Abend mit interessanten Gästen aus der Gesellschaft und Politik.

Datum: 
Freitag, 23. Juni 2017 - 19:00
Ort: 
Siegburg

Hotel – Restaurant Kasserolle
Seidenbergstraße 64
53721 Siegburg - Wolsdorf

Veranstalter: 
Sonstiger Veranstalter

DFGT Stellungnahme: Reform des Familienrechts notwendig

In Bezug auf den BGH Beschluss zur Doppelresidenz sei der Gesetzgeber aufgerufen, die sich aus dem Dualismus von Sorge- und Umgangsrecht ergebenden Probleme und Zweifelsfragen durch eine Gesetzesänderung zu beseitigen.

Unsere Videos

Unsere Videos:

14.02.2017
Komm zur VäterDemo 10.06.2017 um 13 Uhr in Köln - Dom/Hbf  
Väterbewegung - TV
https://www.youtube.com/watch?v=eBoJ7InMD5M

26.02.2017
VäterFlashMob Köln 26.2.2017
Väterbewegung - TV   
https://www.youtube.com/watch?v=n0le-ypI7-s

21.05.2017
Tag der Begegnung Köln_Väterbewegung_Rhein-Berg_10.6.17 13 Uhr Demo Köln HbfDomseite  
Väterbewegung - TV   

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