DEMO: "Allen Kindern beide Eltern"

Datum: 
Samstag, 11. Juni 2016 - 13:00 - 18:00
Ort: 
Köln Friesenplatz

Die Benachteiligung von Vätern, Männern und Jungs weitet sich immer mehr aus. Obwohl Väterrechte angeblich gestärkt werden, müssen wir Männer für jede Stärkung von Väterrechten eine Reihe von zusätzlichen Diskriminierungen hinnehmen.

Väter, die sich in unserem Verein organisieren, wissen, dass sie kaum eine Chance haben, menschenwürdig zu leben, wenn sie nicht in der Lage sind, den Mindestunterhalt für ihr Kind zu zahlen. Dennoch ist das Unterhaltsrecht weiter verschärft worden.

Es gibt weiterhin keine Ausbildung für PAS, also für die Vorgehensweise, wenn die Mutter dem Vater das Kind entfremdet. Eine Entfremdung wird weiterhin als unabwendbares Schicksal für das Kind hingenommen.

Und auch beim Sorgerecht fühlen sich die Frauen nur belastet, weil sie angehalten sind, sich mit dem Vater abzusprechen. Verweigert dies die Mutter, wird sie auch heute noch mit dem alleinigen Sorgerecht belohnt.

Nun gibt es bereits Zugabteile für Frauen, damit diese provozieren, polemisieren und sogar handgreiflich werden dürfen, um sich dann in ihren Schutzraum zurück ziehen zu können.

Gleichzeitig bilden sich mehr und mehr staatliche Institutionen aus, die für Männer- und Väterrechte einstehen sollen, dies aber nicht tun.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung verschwendet ihre Gelder, indem sie sich mit dem Titel "Geschlechterkampf von rechts" mit folgendem Thema beschäftigt: "Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren". Für mich als Familienmensch ist bereits der Begriff "Familienfundamentalist" eine Beleidigung. Thomas Gesternkamp, der Autor der Studie, sieht Männerarbeit so: "Eine genderdialogische Männerpolitik, die sich eindeutig abgrenzt von rechtskonservativem oder gar rechtsextremem Gedankengut, die sich von Familienfundamentalisten oder evangelikalen Christen nicht vereinnahmen lässt, kann militanten und konfrontativ orientierten Männerrechtlern durchaus den Wind aus den Segeln nehmen." Der Friedrich-Ebert-Stiftung geht es also darum, Männerrechlern den Wind aus den Segeln zu nehmen, Familienmenschen als "Familienfundamentalisten" zu verunglimpfen und evangelikale Christen per se abzuwerten.

Auf diese Studie aufbauend hat das Bundesfamilienministerium das "Bundesforum Männer" gegründet. Der Väteraufbruch ist Mitglied im Bundesforum Männer, und wird dennoch von seinem Vorsitzenden Martin Rosowski, Hauptgeschäftsführer der Männerarbeit der Evangelischen Kirche, verunglimpft. Er wirft dem Väteraufbruch für Kinder vor, er sei "erklärter Gegner gleichstellungsorientierter Politik". Unsere Männerarbeit wertet er als "maskulistische Szene" ab und sieht uns von "rechtspopulistischen Kreisen um AFD, Pegida aber auch NPD" instrumentalisiert.

Ich glaube, das kennen wir alle. Denn ebenso geht die Ex-Frau mit uns als Papa der Kinder um. Da wird übertrieben und Angst geschürt, und das ohne Sinn und Verstand. Das Ziel, das unsere Ex-Frauen verfolgen, ist das gleiche Ziel, das Martin Rosowski verfolgt. Die Kommunikation soll durch massive und unaufhörliche Polemik verunmöglicht werden [1], [2], [3].

Ein weiteres Mitglied des Bundesforum Männer, Hans-Georg Nelles, hat nun dabei mitgewirkt, eine Landesarbeitsgemeinschaft Väterarbeit in NRW zu gründen, natürlich ebenfalls ohne die Beteiligung des Väteraufbruch. Er kann ja seinem Chef nicht in den Rücken fallen. So wie das Bundesforum Männer vom Familienministerium des Bundes gefördert wird, so vergibt auch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen großzügig Gelder an die LAG Väterarbeit.

Die institutionelle Männerarbeit beflügelt also die Ausgrenzung der Väter aus ihrem Familien, so wie sie von frauenlobbyistischer Arbeit, namentlich vom VaMV, Frauen helfen Frauen und den autonomen Frauenhäusern betrieben wird. Auch der Sozialdienst katholischer Männer beteiligt sich an der Ausgrenzung von Vätern und beschäftigt überwiegend Frauen. Dies zeigt auch, dass ein traditioneller Kinderheimbetreiber in der dritten Generation vom Bundesfamilienministerium beauftragt wurde, eine Studie über das Wechselmodell auszuarbeiten.

Dabei haben wir verdammt viel erreicht für unsere Väter. Wer den Väteraufbruch beleidigt, der beleidigt hunderte von verzweifelten Vätern, die sich jedes Jahr an uns wenden. Allein in Köln haben wir 20 Neukontakte jeden Monat. Viele dieser Väter begleiten wir über Jahre auf ihrem Weg durch den Dschungel des Familienrechts. Unsere Hilfe ist nicht willkürlich und ohne Sinn und Verstand, unsere Hilfe ist strategisch-zielorientiert, berücksichtigt die besonderen Umstände des Einzelfalls und führt die Väter in eine bessere Situation. Die Hilfe, die die Vätervereine leisten, leistet kein anderer Verein. Nur die Berater des Väteraufbruch und anderer Vätervereine sind bereit, die Gefühle und Bedürfnisse der Väter ernst zu nehmen, können konkrete Impulse liefern, wie es weiter gehen kann und wie sich die Situation der Kinder verbessert. Wir haben alle keine Ausbildung im sozialen Bereich und sind dennoch die Fachkräfte für hochstrittige Trennungsfälle. Übrigens wenden sich auch zunehmend Frauen an uns, die in der gleichen Situation wie Väter stecken und besorgt sind, den Kontakt zu ihren Kindern zu verlieren.

Wir müssen also beginnen, unsererseits eine Lobbyarbeit auszubilden. Der Genderkongress in Nürnberg hat dazu den Anfang gemacht.

Der Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V. möchte das unterstützen und ruft daher auf zu einer Demonstration durch die Kölner Innenstadt am Samstag, 11. Juni 2016. Wir laden alle, die aktiv werden wollen, herzlich ein, sich am 11.06. ab 13 Uhr auf dem Friesenplatz in Köln zu versammeln, um von dort aus durch die Straßen zu ziehen, auf der Abschlusskundgebung am Kölner Dom unsere neuen Positionen zu postulieren und sich miteinander zu vernetzen. Wir werden das Programm so gestalten, dass viel Freiraum besteht, sich zu begegnen und kennen zu lernen.

Das Programm steht, es werden keine weiteren Wort- und Musikbeiträge mehr angenommen!

#vafkdemokoeln #article7
https://www.facebook.com/events/1587797651548850/

 

Veranstalter: 
VAfK Kreisverein Köln