Offenbarungseid der Politik: Andere Parteien stellen sich gegen das Kindeswohl und die Doppelresidenz

Die FDP stellt das Kind in den Mittelpunkt.

Mit Links zum Protokoll und Videos von allen Reden auf Youtube. Die FDP-Fraktion im deutschen Bundestag hat in der Sitzung am Donnerstag, 15.03.2018, einen Antrag unter der Überschrift "Getrennt leben - Gemeinsam erziehen: Familienrechtliches Wechselmodell als Regelfall einführen" gestellt.

"Väter bleiben Eltern zweiter Klasse", resümiert Hartmut Wolters, Kreisvorsitzender des Väteraufbruch für Kinder in Köln die Debatte im Bundestag. In über 90% der Fälle werden Kinder nach der Trennung der Mutter zugesprochen. "Die Professionen halten an dem Mütterbonus selbst dann verbittert fest, wenn das Kindeswohl im Residenzmodell gefährdet ist", fährt Wolters fort. Manch ein Vater, so Wolters, der eine glückliche Kindheit gewährleisten könne, erfährt von Inobhutnahmen erst durch die Aufforderung, seinen Kindesunterhalt an das Jugendamt zu zahlen. "Das Residenzmodell ist gescheitert, es bedarf eines Paradigmenwechsels", fordert Wolters.
 
Johannes Fels aus Sindelfingen hat sich die Debatte angesehen.

Zum Artikel:
https://www.presseportal.de/pm/127703/3892657

Protokoll der Sitzung:
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19020.pdf#P.1615

Offenbar hat es nur eine Partei verstanden worum es geht.

Hier kann man die Redebeiträge der Politiker anschauen:

Katrin Helling-Plahr FDP 2/11 youtu.be/oDDXccUjUe0

Mechthild Heil CDU-CSU 3/11 youtu.be/I0yuOVZi0zQ

Sanja Amalie Steffen SPD 4/11 youtu.be/99NSaVYqS5o

Nicole Höchst AFD 5/11 youtu.be/-IwLJsp4JFk

Katrin Werner Die Linke 6/11 youtu.be/P3rqnzz1tqM

Katja Keul Bündnis90 - Die Grünen 7/11 youtu.be/QDLNLT87UJM

Marcus Weinberg CDU-CSU 8/11 youtu.be/LzWwfvuBBvc

Esther Dilcher SPD 9/11 youtu.be/1qRb5JUKFlI

Andrea Lindholz CDU-CSU 10/11 youtu.be/0QlITCux6ZI

Wolfgang Kubicki Bundestagsvizepräsident 11/11 youtu.be/MmU0TsNOtTQ