Ursula Schieferstein

.„Vater bezahlt und Mutter betreut“, dieses Modell hat längst ausgedient, sagt Ursula Christine Schieferstein.

Die gebürtige Hannoveranerin ist wegen ihres Sohnes und Enkelkindes (zwei Jahre alt) vor zwei Jahren nach Baden-Württemberg gezogen. Sie erlebt die vaterlose Gesellschaft nun bereits in der dritten Generation. Die Eltern ihres Enkels haben sich vor Geburt des Kindes getrennt, das Kind lebt bei der Mutter und deren neuer Familie.

Im ersten Jahr gab es Umgangsboykott, inzwischen findet ein Mindestumgang statt. Jugendämter, so hat sie die Erfahrung gemacht, ignorieren nicht nur Gerichtsurteile, sondern auch Bedürfnisse und Rechte des Kindes als auch des Vaters, wenn eine alleinerziehende Mutter es versteht, ihren Willen durchzusetzen.

Schieferstein hat Ministerien, Kindernothilfe, Zeitungen, Fernsehsender angeschrieben, mit Bundestags- und Landtagsabgeordneten telefoniert und um die Einführung des Doppelresidenzmodells als Standard in Deutschland gebeten, weil sie der Auffassung ist, dass nur eine Gleichberechtigung von Vater und Mutter der Macht der Mütter über das Kind ein Ende setzen kann. Bislang ist sie auf Ablehnung und Widerstand gestoßen, versucht aber, ihren Sohn sowie andere Väter weiter im Kampf und die Rechte des Kindes zu unterstützen.

Schieferstein ist Rentnerin, hat vor ihrem Umzug für einige Tageszeitungen geschrieben und ist durch ihren ersten Beruf (Fluggesellschaft) viel durch die Welt gereist. Jetzt arbeitet sie in einigen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

 

Der Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V. ruft wieder auf zur DEMO: "Allen Kindern beide Eltern". Versammlung ist am 01.10.2016 um 13 Uhr auf dem Friesenplatz in Köln, dort findet zunächst ein abwechlungsreiches Programm aus Musik und Kundgebungen statt. Der Aufzug läuft dann durch die Kölner Innenstadt, vorbei am Neumarkt, Breite Straße, Dom und endet am Bahnhofsvorplatz. Väter fordern mehr Zeit für ihr Kind, bedingungsloses gemeinsames Sorgerecht ab Geburt und gleichberechtigter Ansprechpartner in Erziehungsfragen.

Die nächste Demo findet am 17.06.2017 um 13 Uhr auf dem Friesenplatz in Köln statt. Wer die Demo durch eine Spende unterstützen möchte, spendet mit dem Verwendungszweck "Demo 2017" auf folgendes Konto:

VafK Köln e.V.
BIC COLSDE33XXX (Sparkasse KölnBonn)
IBAN DE 95 3705 0198 1931 8812 60