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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

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Die Düsseldorfer Tabelle ist derzeit nur eine Leitlinie und basiert auf einem veralteten Familienbild. Diese wird je nach Bundesland und je nach Gericht zudem unterschiedlich interpretiert und zum Teil sehr verachtend gegenüber dem Unterhaltspflichtigen ausgelegt. Für den Unterhaltszahler gibt es derzeit keine Rechtssicherheit sondern nur Willkür.

Die derzeitige Handhabung beim Unterhalt führen beim Unterhaltszahler zu menschenunwürdigen Verhältnissen. Derzeit hat ein Unterhaltspflichtiger ein Selbstbehalt von 1080 Euro (Stand 2015) Dieser Betrag ist realitätsfern bei Mietpreisen von bis zu 15 Euro / m2 und mehr und den immer steigenden Lebenshaltungskosten.

Der Unterhaltspflichtige, der den Umgang (laut Gesetz ist er zum Umgang mit seinen Kindern verpflichtet) wahrnimmt, muss von 1080 Euro entsprechenden Wohnraum für die Kinder bereitstellen, er muss in der Zeit des Umgangs von den 1080 Euro die Versorgung der Kinder sicherstellen und aus diesen 1080 Euro sind auch die Kosten für die Fahrten zwischen den Wohnungen der getrenntlebenden Eltern von Unterhaltspflichtigen zu 100% alleine zu bestreiten. Die derzeitige Regelung führt dazu, dass die Kinder einen Elternteil nicht erleben dürfen, weil es sich dieser den Umgang gar nicht leisten kann, obwohl die Kinder das Recht auf beide Elternteile haben und beide zum Umgang verpflichtet sind. Auch wird dem Unterhaltspflichtigen mit 1080 Euro Selbstbehalt der Start in ein neues Leben fast unmöglich gemacht.

Die derzeitige Düsseldorfer Tabelle verstößt im Grunde gegen Art. 1 GG und Art. 3 GG. Die Würde des Menschen: ...Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Das derzeitig bestehende Familienbild - der Eine verdient und der Andere erzieht die Kinder - ist veraltet und passt nicht mehr in den Wandel der Zeit. Die Frauen bestehen auf eine Frauenquote, dann wird es Zeit, dass in der Erziehung und bei den Kindern eine Männerquote eingeführt wird. Ebenso wird auch ein Gleichstellungsbeauftragter für die Väter benötigt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Michael Grenzheuser aus Offenburg