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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Aktivitäten

Workshop I - Verfahrensrechtliche Grundlagen, Förmlichkeiten im Umgang mit Behörden und Gerichten

Samstag, 4. Mai 2019 09:00 Uhr - 18:00 Uhr

Der VafK Köln e.V. setzt die Veranstaltungsreihe „Strategie und Taktik der Verfahrensführung“ mit Manfred Herrmann fort. In sechs eintägigen und zwei zweitägigen Workshops erarbeiten wir einen Kontext des aktuellen Familienrechts und die Ausgestaltung im aktuellen Verfahrensrecht.

Thema: Verfahrensrechtliche Grundlagen, Förmlichkeiten im Umgang mit Behörden und Gerichten

Es zeigt sich immer wieder: Wer in die Fänge des praktizierten deutschen Familienunrechts kommt, steht diesem hilflos gegenüber. Das muss nicht so sein. Man muss nur den Willen haben, die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung seiner eigenen Interessen, und vor allem die Interessen seiner Kinder in seine eigenen Hände zu nehmen.

Um eine reale Chance zu haben, sich durchsetzen zu können, muss man sich mit den „Spielregeln“ vertraut machen, d.h. mit dem sog. Verfahrenrecht des (außergerichtlichen) Verwaltungsverfahrens und dem Prozeßrecht des gerichtlichen Verfahrens.

In diesen Workshops sollen diese „Spielregeln“, und vor allem solche Strategien und Taktiken erarbeitet werden, um den jeweils betroffenen Elternteil in die Lage zu versetzten, selbst aktiver „Mitspieler“ dieses – leider oftmals bitterbösen – „Spiels“ zu bleiben, und nicht zum bloßen „Spielball“, zum Opfer degradiert zu werden.

Workshop I - Grundlagen
Strategie und Taktik der Verfahrensführung
Verfahrensrechtliche Grundlagen, Förmlichkeiten im Umgang mit Behörden und Gerichten

In diesem Workshop sollen die Grundlagen gelernt werden. Es wird erarbeitet, auf welche „Spielfelder“ man gerät und welche „Spielregeln“ dort gelten, was die „Spielfelder“ und die jeweiligen „Spielregeln“ gemeinsam haben, und was unterschiedlich ist, auch welche „ungeschriebenen Spielregeln“ (= fiese Tricks) es gibt, und wer diese „fiesen Tricks“ wann und wo anwendet. Es werden Hilfsmittel und Arbeitstechniken vorgestellt, mit denen man sich selbst schlau macht über diese „Spielregeln“. Vor allem aber werden solche Strategien und Taktiken erarbeitet, die den jeweils betroffenen Elternteil in die Lage versetzten, selbst aktiver „Mitspieler“ dieses – leider oftmals bitterbösen – „Spiels“ zu bleiben, und nicht zum bloßen „Spielball“, zum Opfer degradiert zu werden.

Im zweiten Teil des Workshops werden anhand konkreter Fallbeispiele erste Gesetzeskontexte erläutert und Verfahren durchgespielt. Dies ermöglicht den Teilnehmern ein besseres Verständnis und macht sie zum kompetenten Gesprächspartner des eigenen Anwalts, des Jugendamts und des Familienrichters.

Dieser Workshop I „Strategie und Taktik der Verfahrensführung: Grundlagen, Förmlichkeiten im Umgang mit Behörden und Gerichten“ ist eine gute Basis, um einen Einstieg zu finden in das Spiel „Verfahrensführung in familienrechtlichen Streitigkeiten“. Er ist mit seinem Grundlagenteil die Basis für die weiteren Workshops, in denen an echten Fällen die Anwendung der „Spielregeln“, also des jeweiligen Verfahrensrechts, zu jeweils einem familienrechtlichen Themenschwerpunkt wie z.B. „elterliche Sorge“, „Umgang“, „Kindesunterhalt“, usw. geübt wird.

Dieser Workshop „Verfahrensrechtliche Grundlagen" ist eine gute Basis um, um einen Einstieg zu finden in das Spiel "Verfahrensführung in familienrechtlichen Streitigkeiten". Er ist mit seinem Grundlagenteil Basis für die weiteren Workshops zu Beispielen familienrechtlicher Probleme wie z.B. solcher betreffend das Sorgerecht, das Umgangsrecht, u.s.w. Er ermöglicht, in weiteren Workshops weiteres Wissen zu erwerben und auch in diesen weiteren Themen familienrechtlicher Fragen ein ernst zu nehmender "Mitspieler" zu werden.

Die Workshops werden von Dipl.-Jur. Manfred Hermann als Gruppenarbeit durchgeführt. Alle Teilnehmer sollen sich das Buch "Familienrecht" (ISBN 978-3-423-05577-2) in aktueller Fassung aus der Reihe "Beck-Texte im dtv" besorgen und mitbringen.

Kostenbeitrag

Tagespauschale 130 Euro, für zweitägige Seminare 2x 130 Euro inkl. umfangreiche Teilnehmermaterialien, Frühstück, Mittagessen, Getränken, Kaffee und Kuchen.
Ermäßigte Teilnahmegebühr für Mitglieder des Väteraufbruch für Kinder e.V., Eltern für Kinder im Revier e.V. und von coworking4you: 65 Euro Tagespauschale.
Die Teilnehmerzahl ist auf je 25 Personen begrenzt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl werden Anmeldungen nach Zahlungseingang berücksichtigt. Nach Ihrer Anmeldung gilt Ihre Teilnahme erst mit Überweisung des Kostenbeitrags als von uns verbindlich gebucht und reserviert.


Workshopreihe "Strategie und Taktik der Verfahrensführung"

Die Veranstaltungen dieser Workshop-Reihe geben konkrete Impulse zum eigenen, selbstbestimmten Handeln, zur Eigeninitiative in den eigenen Angelegenheiten. Nach intensiver und selbständiger Beschäftigung mit den Themen aller Workshops, sowie der intensiven Nachbearbeitung anhand der Teilnehmermaterialien sollten die Teilnehmer in der Lage sein, sich u.a. folgende Fragen zu beantworten:

Was ist mein Problem?
- Vollendete Tatsachen geschaffen durch den anderen
- In-Besitznahme des Kindes zum Zwecke der Erlangung von Geld
- Wirtschaftliches Ungleichgewicht zwischen den Elternteilen
- das Jugendamt als Beistand des Kindes
- Verfahrenskostenhilfe

Was ist mein Ziel?
- Übernahme der Elternteilverantwortung durch (Mit-)Übernahme von Betreuung und Erziehung des Kindes
- Abwehr von ungerechtfertigten Geldforderungen
- Abwehr des eigenen wirtschaftlichen Ruins

Welche formalen und inhaltlichen Anforderungen sind an eine Betreuungs- und Unterhaltsregelung zu stellen?
Wie ist die Ausgangssituation einzuschätzen?
Mit welchem Verlauf muß ich rechnen?
Welche Schritte kann und sollte ich ergreifen?
Welche Schritte können im Vorfeld eines Verfahrens die Ausgangssituation optimieren?
Wie ist die Gesetzeslage?
Was ist bereits in einem frühen Stadium zu beachten, um mit Hilfe des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), oder des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGHMR / EGMR) die Kinder- und Elternteilrechte durchsetzen zu können?
Welche Beteiligten sind involviert, und welche Aufgaben, Einstellungen, Rechte und Pflichten, haben diese Beteiligten (Jugendamt, Verfahrensbeistand, Sachverständiger, Rechtsanwalt, Richter)?
Wann liegt Rechtsverweigerung und Rechtsbeugung eines Gerichts vor?
Mit welchem Fehlverhalten der Beteiligten ist zu rechnen und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Welche Risiken, und welche Chancen ergeben sich, wenn die Gegenseite auf Konflikt schaltet?
Welche Risiken und Gefahren muß man kennen, abwägen und abwehren können?
Welcher Rechtsanwalt paßt zu mir und zu der Konstellation? Wie können Rechtsanwalt und Mandant optimal zusammen arbeiten und sich optimal ergänzen?
Wie ist der Weg durch die Instanzen zum Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), und bis zum Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGHMR / EGMR)?

 
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