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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Aktivitäten

Workshop VII - Umgang mit Kindergarten, Schule, Kinderarzt

Samstag, 14. September 2019 09:00 Uhr - 18:00 Uhr

Der VafK Köln e.V. setzt die Veranstaltungsreihe „Strategie und Taktik der Verfahrensführung“ mit Manfred Herrmann fort. In sechs eintägigen und zwei zweitägigen Workshops erarbeiten wir einen Kontext des aktuellen Familienrechts und die Ausgestaltung im aktuellen Verfahrensrecht.

Thema: Umgang mit Kindergarten, Schule, Kinderarzt

Es zeigt sich immer wieder: Wer in die Fänge des praktizierten deutschen Familienunrechts kommt, steht diesem hilflos gegenüber. Das muss nicht so sein. Man muss nur den Willen haben, die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung seiner eigenen Interessen, und vor allem die Interessen seiner Kinder in seine eigenen Hände zu nehmen. Um eine reale Chance zu haben, sich durchsetzen zu können, muss man sich mit den „Spielregeln“ vertraut machen, d.h. mit dem sog. Verfahrenrecht des (außergerichtlichen) Verwaltungsverfahrens und dem Prozeßrecht des gerichtlichen Verfahrens. In diesen Workshops sollen diese „Spielregeln“, und vor allem solche Strategien und Taktiken erarbeitet werden, um den jeweils betroffenen Elternteil in die Lage zu versetzten, selbst aktiver „Mitspieler“ dieses – leider oftmals bitterbösen – „Spiels“ zu bleiben, und nicht zum bloßen „Spielball“, zum Opfer degradiert zu werden.

 

Workshop VII - Kindergarten, Schule, Kinderarzt
Strategie und Taktik der Verfahrensführung
Umgang mit Kindergarten, Schule, Kinderarzt

Instrumentalisiert durch den/die Ex-Partner/in, oftmals aber auch schon aus Unkenntnis der Rechtslage, sowie aufgrund persönlicher Vorurteile – versuchen Kindergarten, Schule, Kinderarzt usw. den anderen Elternteil aus dem von diesen Institutionen verantworteten Lebensbereich des Kindes ausschließen. Da erlebt Mann (manchmal aber auch Frau), daß
- der Kindergarten keinerlei Auskunft über das eigene Kind mehr gibt, und sich weigert, das eigene Kind zum Zwecke der Abholung herauszugeben,
- die Schule ihre Elterninformationen lediglich durch Mitgabe von Zetteln an das Kind (die den anderen Elternteil natürlich nicht erreichen) verteilt, sich aber weigert, den anderen Elternteil auch zu informieren,
- der Kinderarzt dem anderen Elternteil jegliche Auskunft über das Kind verweigert, oder gar dem einen Elternteil mit „kinderärztlichem Attest“ bescheinigt, daß der andere Elternteil, bzw. der Umgang des Kindes mit diesem das Wohl des Kindes schädigt.

Kann man diesen Sachen vorbeugen? Kann man sich gegen diese erfolgreich wehren? Das sind die Fragen, mit denen sich dieser Workshop befaßt, auf die er versucht Antworten zu geben. Eine, die wesentliche Antwort heißt: Vorbeugen kann man begrenzt. Aber: Ja, man kann sich erfolgreich wehren.

Auch bei diesem Thema zeigt es sich wieder: Wer in solche Situationen kommt, ist völlig überrascht, und völlig hilflos. Das muss nicht so sein. Man muss nur vorbereitet sein, das böse Spiel durchschauen, eigene Fehler versuchen zu vermeiden. Und man muß den Willen haben, die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung seiner eigenen Interessen, und vor allem die Interessen seiner Kinder in seine eigenen Hände zu nehmen.

Um eine reale Chance zu haben, sich durchsetzen zu können, muss man sich mit den „Spielregeln“ vertraut machen, d.h. mit den sog. Verfahrensrecht des (außergerichtlichen) Verwaltungsverfahrens, und dem Prozeßrecht des gerichtlichen Verfahrens.

In diesem Workshop sollen weitere dieser „Spielregeln“, und vor allem solche Strategien und Taktiken erarbeitet werden, um den jeweils betroffenen Elternteil in die Lage zu versetzten, selbst aktiver „Mitspieler“ dieses – leider oftmals bitterbösen – „Spiels“ zu bleiben, und nicht zum bloßen „Spielball“, zum Opfer degradiert zu werden.

Anhand konkreter Fallbeispiele – diesmal das Thema „Verfahrensrecht/Umgang mit Kindergarten, Schule; Kinderarzt usw.“ betreffend – werden die relevanten Gesetze vorgestellt, erläutert, und Verfahren durchgespielt. Dabei werden die Teilnehmer ganz nebenbei auch vertraut gemacht mit dem materiellen Recht, hier des materiellen Rechts betreffend die Pflichten von Kindergarten, Schule, Kinderarzt usw. gegenüber den Eltern, d.h. die Rechte, die jeder (sorgeberechtigte, aber auch jeder nichtsorgeberechtigte) Trennungselternteil in Bezug auf sein eigenes Kind gegenüber diesen Institutionen hat. Dies ermöglicht den Teilnehmern ein besseres Verständnis und macht sie zum kompetenten Gesprächspartner des eigenen Anwalts, des Jugendamts und des Familienrichters, aber auch gegenüber Schule, Kindergarten, Kinderarzt usw.

Dieser Workshop „Strategie und Taktik der Verfahrensführung – Verfahrensrecht/Umgang mit Kindergarten, Schule; Kinderarzt usw." behandelt Fallbeispiele, die die Themen
- Elternrechte im Kindergarten; Pflichten des Kindergartens und deren Rechtsgrundlagen
- Elternrechte in der Schule; Pflichten der Schule und deren Rechtsgrundlagen, und
- Elternrechte gegenüber (Kinder-)Ärzten, Therapeuten; Sportverein usw.; Pflichten dieser und deren Rechtsgrundlagen beinhalten.

Die Veranstaltungen dieser Workshop-Reihe geben konkrete Impulse zum eigenen, selbstbestimmten Handeln, zur Eigeninitiative in den eigenen Angelegenheiten, hier speziell im Themenkomplex „Verfahrensrecht/Umgang mit Kindergarten, Schule; Kinderarzt usw.“. Nach intensiver und selbständiger Beschäftigung mit den Themen dieses Workshops, sowie der intensiven Nachbearbeitung, sollten die Teilnehmer in der Lage sein, sich u.a. folgende Fragen zu beantworten:

Was ist mein Problem?
- Ausgrenzung aus dem Lebensbereich „Kindergarten“ elt. Sorge bzgl. Kindergarten; Zerstörung der Beziehung zum Kind
- Ausgrenzung aus dem Lebensbereich „Schule“ und der Schulsorge; Zerstörung der Beziehung zum Kind
- Ausgrenzung aus dem Lebensbereich „Sportverein usw.“; Zerstörung der Beziehung zum Kind
- Ausgrenzung aus der Gesundheitssorge; Mißbrauch von Ärzten und Therapeuten für den „Rosenkrieg“

Was ist mein Ziel?
- Befähigung zur Disziplinierung von Kindergarten, Schule, Kinderärzten usw; Abwehr der unfairen Angriffe
- Sicherung des Respekts vor der eigenen Elternschaft
- Sicherung des guten Rufes

Die Workshops werden von Dipl.-Jur. Manfred Hermann als Gruppenarbeit durchgeführt. Alle Teilnehmer sollen sich das Buch "Familienrecht" (ISBN 978-3-423-05577-2) in aktueller Fassung aus der Reihe "Beck-Texte im dtv" besorgen und mitbringen.


Workshopreihe "Strategie und Taktik der Verfahrensführung"

Die Veranstaltungen dieser Workshop-Reihe geben konkrete Impulse zum eigenen, selbstbestimmten Handeln, zur Eigeninitiative in den eigenen Angelegenheiten. Nach intensiver und selbständiger Beschäftigung mit den Themen aller Workshops, sowie der intensiven Nachbearbeitung anhand der Teilnehmermaterialien sollten die Teilnehmer in der Lage sein, sich u.a. folgende Fragen zu beantworten:

Was ist mein Problem?
- Vollendete Tatsachen geschaffen durch den anderen
- In-Besitznahme des Kindes zum Zwecke der Erlangung von Geld
- Wirtschaftliches Ungleichgewicht zwischen den Elternteilen
- das Jugendamt als Beistand des Kindes
- Verfahrenskostenhilfe

Was ist mein Ziel?
- Übernahme der Elternteilverantwortung durch (Mit-)Übernahme von Betreuung und Erziehung des Kindes
- Abwehr von ungerechtfertigten Geldforderungen
- Abwehr des eigenen wirtschaftlichen Ruins

Welche formalen und inhaltlichen Anforderungen sind an eine Betreuungs- und Unterhaltsregelung zu stellen?
Wie ist die Ausgangssituation einzuschätzen?
Mit welchem Verlauf muß ich rechnen?
Welche Schritte kann und sollte ich ergreifen?
Welche Schritte können im Vorfeld eines Verfahrens die Ausgangssituation optimieren?
Wie ist die Gesetzeslage?
Was ist bereits in einem frühen Stadium zu beachten, um mit Hilfe des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), oder des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGHMR / EGMR) die Kinder- und Elternteilrechte durchsetzen zu können?
Welche Beteiligten sind involviert, und welche Aufgaben, Einstellungen, Rechte und Pflichten, haben diese Beteiligten (Jugendamt, Verfahrensbeistand, Sachverständiger, Rechtsanwalt, Richter)?
Wann liegt Rechtsverweigerung und Rechtsbeugung eines Gerichts vor?
Mit welchem Fehlverhalten der Beteiligten ist zu rechnen und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Welche Risiken, und welche Chancen ergeben sich, wenn die Gegenseite auf Konflikt schaltet?
Welche Risiken und Gefahren muß man kennen, abwägen und abwehren können?
Welcher Rechtsanwalt paßt zu mir und zu der Konstellation? Wie können Rechtsanwalt und Mandant optimal zusammen arbeiten und sich optimal ergänzen?
Wie ist der Weg durch die Instanzen zum Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), und bis zum Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGHMR / EGMR)?

 
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