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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Politik

Während in Deutschland noch hartnäckig gefordert wird, dass man angeblich säumigen Unterhaltszahlern den Führerschein entziehen soll, ist man wie üblich im Ausland schon längst weiter. Nachdem jüngst in Kentucky die Doppelresidenz (Wechselmodell) gesetzlich als bevorzugte Umgangsregelung verankert wurde, hat man in Missouri nun erkannt, dass der Entzug von Führerschein oder Berufslizenz nichts bringt, um säumigen Unterhalt beizutreiben (Wer hätte das gedacht?). So wird der Gouverneur von Missouri eine entsprechende Gesetzesänderung voranbringen.

Frauen und auch Männer erhielten 1918 das allgemeine Wahlrecht

 

"Gratulation: Frauen haben in Deutschland seit 100 Jahren das aktive und passive Wahlrecht - wie auch Männer" formuliert die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV). Sprecher Gerd Riedmeier weist darauf hin, dass bis 1918 in großen Teilen Deutschlands (Preußen) galt: Das Recht zu wählen war nicht vordringlich abhängig vom Geschlecht. Vielmehr war das Wahlrecht an Kriterien ausgerichtet wie Standeszugehörigkeit, Besitz und Steuerleistung.

Auch in Bayern besaßen noch im 19. Jahrhundert nur 1,2 % der Bevölkerung das aktive Wahlrecht; lediglich 0,7 % der Bevölkerung konnten überhaupt gewählt werden. Hauptkriterium war dabei die Zugehörigkeit zu den Ständen Adel, Klerus, Großgrundbesitz.

Getrennt leben – gemeinsam erziehen: Politische Weichenstellungen zum gesellschaftlichen Leitbild der Doppelresidenz

Nur 1/3 der getrennt lebenden Eltern sind mit den getroffenen Betreuungsarrangements zufrieden, mehr als die Hälfte wünscht sich eine gleichberechtigte und gleich verantwortliche Elternschaft nach einer Trennung, so die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des SPD geführten BMFSFJ.

Die SPD hatte sich zuletzt gegen die Grundannahme gemeinsamer Elternschaft nach einer Trennung gestellt und wollte nur in Hinsicht auf den BGH Beschluss nachbessern. In Bezug auf die klare familienpolitische Position der FDP welche mit Wahlerfolgen einhergeht, scheint man nun kalte Füße zu bekommen.

Wuppertal, 14.01.2018 - Von Harald Thomé

Die Leitlinien einer GroKo stehen, es wird eine „weiter so“ / "uns geht es so gut" - Politik anhand der Ergebnisse der Sondierungsgespräche geben.  

Hier erstmal die Ergebnisse der Sondierungsgespräche: http://www.portal-sozialpolitik.de/uploads/sopo/pdf/2018/2018-01-12_Sondierungsergebnis_PS.pdf

Ulm, 16.01.2018 - Von Herrmann Danne

Die finale Fassung der Sondierungsgespräche unserer Noch-Volksparteien CDU, CSU und SPD hat ungefähr den Unterhaltungswert eines Telefonbuches oder der Neujahrsansprachen von Mutti und lassen jeden Schlafmittelhersteller um seine Existenz bangen.

Hamburg, 15.01.2018 - Von Thorsten Vanselow

Fast jeder Mitmensch würde in einer Umfrage, in der es um die allgemeine Lebensqualität ginge, auf die Frage "Welchen Stellenwert hat die Familie in Ihrem Leben für Sie" mit den Antworten "einen hohen Stellenwert", "einen sehr hohen Stellenwert" oder sogar "den höchsten Stellenwert" beantworten.

Das Kinderrecht auf beide Elternteile, auch auf den Vater kommt bei CDU/CSU und SPD nicht vor

Sindelfingen, 14.01.2018 - Von Johannes Fels

Schon die Überschrift „Familien, Frauen und Kinder“ im Sondierungsprotokoll lässt erahnen, dass die Familienpolitik der neuen GroKo an die verfehlte Familienpolitik der alten GroKo nahtlos anknüpfen wird. Väter werden aber nicht nur in der Überschrift ausgeschlossen.

Trier, 14.01.2017 - Von Rechtsanwalt D.S. (Name ist der Redaktion bekannt).

Deutsche Familienrechtspraxis systematische staatliche Kindesmisshandlung

CDU, CSU und SPD haben das Ergebnis der Sondierungsgespräche veröffentlicht. Bereits in der Präambel wird offensichtlich, dass dieses Papier an der Rechts- und Lebenswirklichkeit der Menschen in diese Land vorbei geht und den Status Quo der staatlichen Kindesmisshandlung durch Eltern-Kind-Entfremdung weiter zementieren möchte.

Güstrow, 13.01.2018, von Horst Schmeil - Die befürchtete GroKo für die kommenden Jahre hat wieder mal auf die alten Muster der Väterverdammung und Frauenförderung zurückgegriffen. Männer, Väter und Jungen sowie familienfördernde Initiativen sind weiterhin nicht berücksichtigt. Die Familie soll weiter aufgelöst, die Kinder den Eltern entzogen werden. Die Folge davon ist die „Notwendigkeit“ der Immigration von jungen Männern, die Parallelgesellschaften in Deutschland bilden, die dann die Kriege aus ihren Ländern nach Deutschland tragen. Das kann nicht funktionieren.

Berlin, 13.01.2018 - Von Wolf Jacobs. Vorab: Es geht nicht um Familienpolitik. Die Bezeichnung dient als Tarnbegriff für eine Frauen- und Steuereinnahmen Politik.

“Familie, Frauen und Kinder”

Zunächst fällt mir als alleinerziehender Vater auf, dass ich in den Plänen von CDU/CSU und der SPD offenbar nicht vorkomme. Die Betonung liegt auf “Frauen und Kinder“. Als Vater und Mann wird man systematisch bereits am Anfang ausgeschlossen. Da hilft es auch nichts, dass man Teil einer Familie sein kann. Dasselbe trifft auf Frauen und Kinder zu. Der Mann wird bereits am Anfang ausgegrenzt.

Berlin, 13.01.2018 - Von Hadmut Danisch. "Wir werden Kinderrechte im Grundgesetz ausdrücklich verankern." War das nicht mal so, dass man für Grundgesetzänderungen eine 2/3-Mehrheit braucht?,Der Bundestag hat 709 Sitze, CDU, CSU und SPD zusammen 399, eine 2/3-Mehrheit wären 473, fehlen also 74 Stimmen. Ein sportliches Unterfangen, das in einem Koalitionsvertrag festzuschreiben.

Trennungskinder gibt es in der Politik nicht, Sondierungspapier lässt getrennte Eltern und Kinder unberücksichtigt.

Berlin/Frankfurt, 13.01.2018 - von Markus Witt. 81% der Menschen in Deutschland sind der Meinung, dass auch nach Trennung und Scheidung die Kinder von beiden Eltern betreut und erzogen werden sollten. Dringende Reformprojekte im Kindschafts- und Unterhaltsrecht, die Regelung des Wechselmodells und die Deeskalation von familiengerichtlichen Verfahren bleiben im Sondierungspapier jedoch unberücksichtigt.

Jetzt schon spenden für die

Bundesweite DEMO:
Allen Kindern beide Eltern!

am 09.06.2018 von 13 bis 18 Uhr
Köln, Bahnhofsvorplatz

Unbestätigte Mitteilung von Daniel Föst MdB, Vorsitzender der FDP Bayern, vom 18. Dezember 2017:

Es wird Zeit, dass auch das Familienrecht reformiert, modernisiert und gerechter wird. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass das Wechselmodell bzw. die Doppelresidenz zum Regelfall nach einer Trennung wird. Dazu bereiten wir gerade einen Gesetzentwurf vor, den wir im Januar nächsten Jahres einbringen werden. Mit dem Wechselmodell wird die Betreuung der Kinder im Streitfall nach einer Scheidung oder Trennung neu geregelt.

80% aller Trennungskinder in Deutschland leben bei der Mutter. Moderne Rollenverteilung? Fehlanzeige. Torsten Sommer kämpft dafür, dass sich das ändert.

In Hinblick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen ist jetzt die Politik gefragt, für Väter und Kinder etwas zu leisten und das Grundrecht auf Erziehung durch beide Elternteile (Art. 6 GG, UN Kinderrechte) zu verwirklichen.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/scheidungsvaeter-100.html

With all the positive aspects of shared parenting, we need to get out of these archaic and draconian Family Court practices. This starts with awareness and debunking myths, so they are not further perpetuated among the Family Court culture.

In Abstimmung mit seinen Mitgliedern hat der Väteraufbruch für Kinder e.V. im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 Wahlprüfsteine entwickelt.

Ende April 2017 wurden dann die Parteien CDU, CSU, SPD, Bündnis90 / Die Grünen, Die Linke, FDP sowie die AfD angeschrieben und gebeten, zu den in den Wahlprüfsteinen festgehaltenen Fragen unserer Mitglieder Stellung zu nehmen. Bis zum Redaktionsschluss haben alle Parteien außer der AfD auf unsere Anfrage geantwortet.

Berlin/ Köln. Parteien sind für Männer nicht wählbar, so lautet eine Pressemitteilung der Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter, die am kommenden Montag herausgegeben wird.

Die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) stellt fest: „Die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien sind für Männer nicht wählbar“, so ihr Sprecher Gerd Riedmeier. Der Verband wertete die Wahlprogramme der Parteien aus und bedauert: „Die Bedürfnisse von Jungen, Männern und Vätern kommen in ihnen nicht vor.“ und lädt ein zum Pressegespräch am Montag, 04.09.2017 um 12 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin.

Die dem BMFSFJ vorstehende SPD Ministerin Barley spricht scheinbar mit gespaltener Zunge. Während Sie gegenüber einer Expertenrunde kürzlich in Berlin den Eindruck erweckte, die SPD würde eine Kehrtwende in der Familienpolitik vollziehen, ist Sie am Wochenende gegenüber der Saarbrücker Zeitung am deutlicher geworden. Laut Saarbrücker Zeitung lehne Barley die Doppelresidenz als gesetzlichen Regelfall ab, es gäbe - so die Ministerin - für die Vielfalt der Familien keinen Regelfall.

Bei Barley scheinen die Expertenstimmen zum einen Ohr rein und zum andern wieder hinaus gegangen zu sein. Man will offensichtlich das Wahl-Klientel der sogenannten Alleinerziehenden nicht verschrecken und setzt aus politischen Gründen - ungeachtet auch dass die Mehrheit der Eltern sich ein anderes Modell wünscht - auf ein nachweislich schädliches Betreuungsmodell.

Ergebnisse der 3. internationalen Konferenz zur gemeinsamen Elternschaft (shared parenting)

(Im Original erschienen in Psychology Today am 26. Juni 2017, Autor Prof. Dr. Edward Kruk, aus dem englischen Übersetzt von Markus Witt)