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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Politik

Steuerrecht: zum Nachteil von Eltern und Kindern

Die Gleichberechtigung von unverheirateten bzw. geschiedenen mit verheirateten Elternpaaren liegt noch in weiter Ferne, zum Nachteil der Kinder.

Dazu müssten unverheiratete und getrennt lebende oder geschiedene Elternpaare genauso wie verheiratete Paare (und auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften) in den Genuss eines Steuerplittings kommen können, wenn sie dies wählen.
Denn 1/3 aller Kinder werden unehelich geboren. Die größte Gruppe der vom Ehegattensplitting Profitierenden aber sind laut Expertise des Familienministeriums Ehepartner ohne Kinder. Die Koppelung des Ehegattensplittings an den Status der Ehe hat also nichts mehr mit Kinderförderung zu tun, hätte es aber sehr wohl, wenn auch ein Elternpaarsplitting möglich wäre.

Die Kinderkommission hat sich in Expertenanhörungen und Befragungen von betroffenen Kindern und Jugendlichen ein Bild über den aktuellen Sachstand gemacht und Handlungsbedarfe und Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Mängel ließen sich sowohl bei der Qualifikation, dem Aufgabenverständnis und den Verfahrensabläufen benennen. Auch strukturelle Defizite wurden festgestellt.

Ein glückliches neues Jahr, ein fröhliches neues Jahr oder schlicht Prosit Neujahr, so begrüßen sich Nachbarn in den ersten Minuten des neuen Jahres. Mit Fondue, Raclette, heißem Stein, Bleigießen und Gesellschaftsspielen oder auf besinnlichen oder wilden Parties verbringen sie einen langen Abend, trinken gemeinsam Sekt und lassen sich von buntem Sternenfunkel am Firmament in Erstaunen versetzen.

Übrigens war es Peter Frankenfeld, der 1962

Wiedereinmal zeigen uns unsere Nachbarn wie es besser geht: In Dänemark müssen Scheidungs-Eltern bald einen Kurs absolvieren, um die Interessen der Kinder nicht aus den Augen zu verlieren. Erst wenn der Kurs absolviert wurde, sollen Gerichte die Scheidung aussprechen.

Köln. Soeben endet die Zeremonie zum 30-jährigen Jubiläum des Väteraufbruch für Kinder e.V. im Maternushaus.

Wir schließen uns den Gratulanten an und zünden ein virtuelles kölsches Feuerwerk für die nächsten 30 Jahre. 

Wieder wird Deutschland von der Schweiz (in der seit einiger Zeit die Doppelresidenz gesetzlich verankert ist) rechts überholt, da hierzulande das Familienrecht daherdümpelt und die Bundesregierung Handlungsbedarf negiert.

Der Schweizerische Bundesgerichtshof hat nun festgestellt, dass die "Bedenken der Kindsmutter, dass mit dem Wechsel zwischen den Elternhäusern und der zusätzlichen Betreuung durch die Eltern des Kindsvaters, [...] eine Belastung des Kindes verbunden wäre, lasse sich wissenschaftlich nicht belegen. Es gebe keine Befunde, dass Kinder im Residenzmodell gesünder sein sollen. Auch das Alter des Kindes spreche nicht dagegen, zumal auch Kleinkinder in alternierender Obhut ohne Weiteres mit gleichen Betreuungsanteilen betreut werden könnten."

Verbände fordern die rechtliche Definition von Vaterschaft über die biologische Abstammung

Berlin. Nach geltendem Recht ist in Deutschland derjenige Mann Vater, der mit der Mutter eines Kindes verheiratet ist - eine Definition über den Ehestand. „Ein Anachronismus“ meint Gerd Riedmeier, Sprecher der Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) und fordert die Neudefinition von Vaterschaft analog zur Mutterschaft über die biologische Abstammung ein. Eine zeitgemäße Korrektur sei überfällig.

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In einem Interview mit dem SPIEGEL-Online am 16.11.2018 möchte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey uns glauben machen, dass Frauen fast ohne Ausnahme gewaltlos seien und Männer genau das Gegenteil. Wie vielleicht in Laienkreisen noch üblich, wird von der Ministerin die Kriminalstatistik als Beweis herangezogen. Was aber nicht polizeilich gemeldet wird, wie oft in der Vergangenheit bei Frauen und jetzt bei Männern, das kann die Kriminalstatistik auch nicht wiedergeben. Zum Beispiel Gewalt, die sich alltäglich ereignet, die aber die private Sphäre nie verlässt. Dazu trägt bei, dass männliche Opfer vor allem aus Scham und aus Angst vor Verhöhnung sich nicht bei der Polizei oder bei den Ämtern melden wollen.

Der Internationale Männertag wurde 1999 eingeführt und wird jährlich am 19. November gefeiert. Er soll dazu beitragen die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und männliche Vorbilder hervorheben. Der Internationale Männertag dient dazu, Benachteiligungen von Männern und Jungen in den Bereichen Gesundheit, Familienrecht, Bildung und Medien aufzuzeigen und die positiven Leistungen von Männern und Vätern in Familie und Gesellschaft zu würdigen.

Während in Deutschland noch hartnäckig gefordert wird, dass man angeblich säumigen Unterhaltszahlern den Führerschein entziehen soll, ist man wie üblich im Ausland schon längst weiter. Nachdem jüngst in Kentucky die Doppelresidenz (Wechselmodell) gesetzlich als bevorzugte Umgangsregelung verankert wurde, hat man in Missouri nun erkannt, dass der Entzug von Führerschein oder Berufslizenz nichts bringt, um säumigen Unterhalt beizutreiben (Wer hätte das gedacht?). So wird der Gouverneur von Missouri eine entsprechende Gesetzesänderung voranbringen.

Frauen und auch Männer erhielten 1918 das allgemeine Wahlrecht

"Gratulation: Frauen haben in Deutschland seit 100 Jahren das aktive und passive Wahlrecht - wie auch Männer" formuliert die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV). Sprecher Gerd Riedmeier weist darauf hin, dass bis 1918 in großen Teilen Deutschlands (Preußen) galt: Das Recht zu wählen war nicht vordringlich abhängig vom Geschlecht. Vielmehr war das Wahlrecht an Kriterien ausgerichtet wie Standeszugehörigkeit, Besitz und Steuerleistung.

Auch in Bayern besaßen noch im 19. Jahrhundert nur 1,2 % der Bevölkerung das aktive Wahlrecht; lediglich 0,7 % der Bevölkerung konnten überhaupt gewählt werden. Hauptkriterium war dabei die Zugehörigkeit zu den Ständen Adel, Klerus, Großgrundbesitz.

Die FDP stellt das Kind in den Mittelpunkt.

Mit Links zum Protokoll und Videos von allen Reden auf Youtube.Die FDP-Fraktion im deutschen Bundestag hat in der Sitzung am Donnerstag, 15.03.2018, einen Antrag unter der Überschrift "Getrennt leben - Gemeinsam erziehen: Familienrechtliches Wechselmodell als Regelfall einführen" gestellt.

"Väter bleiben Eltern zweiter Klasse", resümiert Hartmut Wolters, Kreisvorsitzender des Väteraufbruch für Kinder in Köln die Debatte im Bundestag. In über 90% der Fälle werden Kinder nach der Trennung der Mutter zugesprochen. "Die Professionen halten an dem Mütterbonus selbst dann verbittert fest, wenn das Kindeswohl im Residenzmodell gefährdet ist", fährt Wolters fort. Manch ein Vater, so Wolters, der eine glückliche Kindheit gewährleisten könne, erfährt von Inobhutnahmen erst durch die Aufforderung, seinen Kindesunterhalt an das Jugendamt zu zahlen. "Das Residenzmodell ist gescheitert, es bedarf eines Paradigmenwechsels", fordert Wolters.

Köln, 14.03.2018 - Wechselmodell bedeutet die gleichberechtigte Aufteilung von Betreuungsleistung durch die Eltern für die Kinder auch nach der Trennung. Vielerorts wird behauptet, eine gleichberechtigte Betreuung nach der Trennung sei nur möglich, wenn die Eltern das auch zulassen und sich einvernehmlich darauf einigen. "Unsere Erfahrungen widersprechen dem", so Hartmut Wolters, Kreisvorsitzender des Väteraufbruch für Kinder in Köln. Das Wechselmodell funktioniere gerade bei zerstrittenen Eltern am Besten, weil beide in das soziale Umfeld der Kinder eingebunden sind. "Das zeigen auch die einschlägigen Studien", ergänzt Wolters.

Stellvertretend für die Väterbewegung wenden wir uns heute an Sie als Mitglied des Bundestages mit der Bitte um Unterstützung. Familie geht alle an. Das Wohlergehen unserer Kinder bedarf parteiübergreifender Lösungen.
 
Mit der einstimmig verabschiedeten Resolution 2079 der parlamentarischen Versammlung des Europäischen Rates vom 2. Oktober 2015 wurde den Mitgliedsstaaten die Empfehlung ausgesprochen, das Wechselmodell als Regelfall anzunehmen und die Gesetze dahingehend anzupassen. Auf diese Resolution angesprochen, gestand Angela Merkel unmittelbar vor der Bundestagswahl, sie nicht einmal zu kennen.

Einzig die FDP war bereit, die Resolution 2079 in ihr Parteiprogramm aufzunehmen. Dies haben wir honoriert:
http://www.presseportal.de/pm/127703/3741810

Trauen auch Sie sich, in Bezug auf unsere Kinder Farbe zu bekennen.
In vielen Gremien werden wir als Väterlobby damit konfrontiert, dass Väter sich ja gar nicht um ihre Kinder kümmern würden. Unser Erleben in der Väterberatung ist aber, dass Väter sich nicht um ihre Kinder kümmern dürfen, weil Rechtsprechung und Praxis dies vereiteln.
Die Annahme, das Wechselmodell als Regelfall würde die mutmaßlich erforderliche Kindeswohlprüfung außer Acht lassen, ist irreführend und falsch. Die erforderliche Kindeswohlprüfung wird nämlich nach dem derzeitigen Residenzmodell außer Acht gelassen. In über 90% der gerichtlichen Regelungen wird das Kind der Mutter zugesprochen – selbst wenn das Kindeswohl bei ihr gefährdet ist. Die Einzelfallprüfung findet also ZUR ZEIT nicht statt. Dies will die FDP ändern.
Eine Legende ist übrigens auch, dass die Kinder im Wechselmodell stets einen großen Koffer packen müssen. Gerade im Wechselmodell haben beide Eltern üblicherweise alles, was die Kinder brauchen. Mit ist nur ein einziger Fall bekannt, da besaß ein Mädchen eine 800 Euro teure Geige. Wenn sie diese vergessen hatte, ist sie mal eben mit dem Fahrrad rüber gefahren und hat sie sich geholt. Kleinkinder, die kein Fahrrad fahren können, haben typischerweise auch keine Geige.
 
Sie werden alle um die Umsetzung der Resolution 2079 nicht herum kommen. Solange man über 90% der Frauen die Betreuung – übrigens teilweise gegen ihren Willen – aufhalst, werden diese nicht arbeiten gehen können und die Männer werden weiterhin hart verhandeln, wenn es um Gehaltssteigerungen geht. Der Gender Pay Gap lässt sich so nicht auflösen.
 
60 Fachkräfte haben vergangene Woche ihr Plazet gegeben. Das Wechselmodell entspricht dem Wohl des Kindes am Besten, andere Regelungen dürfen nur im Ausnahmefall angeordnet werden.
https://www.doppelresidenz.org/page/blogposts/gemeinsame-erklaerung-deut...

Bereits heute praktiziert fast ein Viertel der getrennten Eltern in Deutschland mit ihren Kindern das Wechselmodell. Nach einer kürzlich veröffentlichten Allensbach-Studie sind 93 Prozent dieser Eltern sehr zufrieden mit dem Wechselmodell ( www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_studies/Abach_Trennungseltern_Bericht.pdf ). Gewinner des Wechselmodells sind die von Trennung ihrer Eltern betroffenen Kinder. Die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit der Eltern ist nicht Voraussetzung, sondern Ergebnis eines Wechselmodells.

Die Väterbewegung fordert das bedingungslose gemeinsame Sorgerecht ab Geburt, gleichberechtigter Ansprechpartner in Erziehungsfragen und mehr Zeit mit dem Kind. Sobald der Selbstbehalt in der Düsseldorfer Tabelle von 1080 auf 1300 Euro angehoben ist, wird es einen deutlichen Ruck geben und haufenweise Väter fallen in die Mangelfallregelung. Sie lassen sich weder als Rabenväter noch als Unterhalspreller beschimpfen, sondern genießen den legitimen Schutz vor solchen Schmähungen. Wer keinen Unterhalt leisten kann, ist von der Unterhaltspflicht befreit.
Der Unmut über den systematischen Entzug des Vaters vom Kind steigt. Mittlerweile erwachsene entfremdete Kinder erkennen ebenfalls die Schieflage im Familienrecht. Zynischen Kampagnen helfen nicht. Vater sein ist nicht, was Du draus machst ( https://www.vaeter.nrw/vaeterkampagne-vater-ist-was-du-draus-machst ), Vater sein ist aktuell das, was die Mutter zulässt. So wächst nur der Unmut über die etablierte Politik. Auch das ist ein Grund, warum die AfD so erstarkt ist. Die IG Metall fordert die 28 Stunden Woche. Funktionäre sind allesamt Rechtsgelehrte und sich bewusst, dass

Väter nach der Trennung ihr Stundenkontingent nicht auf 28 Stunden reduzieren DÜRFEN, weil das Gesetz das verbietet!

Wenn eine Mutter vor Gericht zieht, wird dem Vater mitunter der Umgangs untersagt und ihm ein bis 2 Nebenjobs zugemutet. Perfide Forderungen nach Regelungen, die im Einzelfall gar nicht genutzt werden dürfen, sind die Grundlage für die Spannungen zwischen Väterbewegung und Politik.

Ich benenne hier gängige Rechtspraxis, nicht irgendwelchen an den Haaren herbei gezogenen Unsinn.
 
Die Väterbewegung steht voll hinter der FDP, wenn CDU/CSU und Grüne die Koalitionsverhandlungen platzen lassen, weil sie die Väterdiskriminierung fortsetzen wollen.

Die Alternative für CDU/CSU als Koalitionspartner ist die AfD. Mein Vater sagte immer, man muss in der Politik das geringste Übel wählen. Wir sind uns wohl alle einig, dass das Wechselmodell, also gleichberechtigter Kontakt des Kindes zu den Eltern, Großeltern und Geschwistern väter- und mütterlicherseits als Regelfall das „geringere Übel“ und darüber hinaus im besten Interesse des Kindes sein muss.

Wollen Sie dem "im Regelfall" wirklich widersprechen?

Mein Team und ich stehe gerne beratend zur Verfügung.

Getrennt leben – gemeinsam erziehen: Politische Weichenstellungen zum gesellschaftlichen Leitbild der Doppelresidenz

Nur 1/3 der getrennt lebenden Eltern sind mit den getroffenen Betreuungsarrangements zufrieden, mehr als die Hälfte wünscht sich eine gleichberechtigte und gleich verantwortliche Elternschaft nach einer Trennung, so die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des SPD geführten BMFSFJ.

Die SPD hatte sich zuletzt gegen die Grundannahme gemeinsamer Elternschaft nach einer Trennung gestellt und wollte nur in Hinsicht auf den BGH Beschluss nachbessern. In Bezug auf die klare familienpolitische Position der FDP welche mit Wahlerfolgen einhergeht, scheint man nun kalte Füße zu bekommen.

Wuppertal, 14.01.2018 - Von Harald Thomé

Die Leitlinien einer GroKo stehen, es wird eine „weiter so“ / "uns geht es so gut" - Politik anhand der Ergebnisse der Sondierungsgespräche geben.  

Hier erstmal die Ergebnisse der Sondierungsgespräche: http://www.portal-sozialpolitik.de/uploads/sopo/pdf/2018/2018-01-12_Sondierungsergebnis_PS.pdf

Ulm, 16.01.2018 - Von Herrmann Danne

Die finale Fassung der Sondierungsgespräche unserer Noch-Volksparteien CDU, CSU und SPD hat ungefähr den Unterhaltungswert eines Telefonbuches oder der Neujahrsansprachen von Mutti und lassen jeden Schlafmittelhersteller um seine Existenz bangen.

Hamburg, 15.01.2018 - Von Thorsten Vanselow

Fast jeder Mitmensch würde in einer Umfrage, in der es um die allgemeine Lebensqualität ginge, auf die Frage "Welchen Stellenwert hat die Familie in Ihrem Leben für Sie" mit den Antworten "einen hohen Stellenwert", "einen sehr hohen Stellenwert" oder sogar "den höchsten Stellenwert" beantworten.

Das Kinderrecht auf beide Elternteile, auch auf den Vater kommt bei CDU/CSU und SPD nicht vor

Sindelfingen, 14.01.2018 - Von Johannes Fels

Schon die Überschrift „Familien, Frauen und Kinder“ im Sondierungsprotokoll lässt erahnen, dass die Familienpolitik der neuen GroKo an die verfehlte Familienpolitik der alten GroKo nahtlos anknüpfen wird. Väter werden aber nicht nur in der Überschrift ausgeschlossen.

Trier, 14.01.2017 - Von Rechtsanwalt D.S. (Name ist der Redaktion bekannt).

Deutsche Familienrechtspraxis systematische staatliche Kindesmisshandlung

CDU, CSU und SPD haben das Ergebnis der Sondierungsgespräche veröffentlicht. Bereits in der Präambel wird offensichtlich, dass dieses Papier an der Rechts- und Lebenswirklichkeit der Menschen in diese Land vorbei geht und den Status Quo der staatlichen Kindesmisshandlung durch Eltern-Kind-Entfremdung weiter zementieren möchte.