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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Nachdem CDU/CSU, SPD, AfD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen den Antrag der FDP offenkundig nicht verstanden haben, wurde der Antrag am gestrigen Donnerstag im Bundestag abgelehnt. Vorausgegangen war eine dogmatische Diskussion, die weitgehend am Thema vorbeiführte.

Statt sich mit dem Thema Familienmodelle und Kinderrechte im 21. Jahrhundert auseinanderzusetzen, brachten die ablehnenden Parteien sachfremde Argumente. Die CDU/CSU sah nicht einmal den Bedarf für einen eigenen Redebeitrag in der Bundestagssitzung.

Da die Ablehnung des Antrags vorauszusehen war, legte die FDP einen weiteren Antrag vor, das Familienrecht an die Lebenswirklichkeit anzupassen (19/29741). Dieser wurde im Anschluss zur weiteren Beratung in den federführenden Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz überwiesen.

Die FDP bleibt damit die einzige Partei, die sich aktiv für Eltern- und Kinderrechte einsetzt.

Es bleibt den betroffenen Eltern und Kindern also nur zu hoffen, dass nach der Abwahl der Groko im Herbst Familien- und Justizministerium an die FDP gehen und Kinderrechte nicht erneut allenfalls als Verhandlungsmasse betrachtet werden.