Zum Tod von Herbert Greipl: Pionier der Väterbewegung am 30.09.2017 verstorben

Von Horst Schmeil (Horst.schmeil@web.de)

Lieber Herbert Greipl,

als ich heute die Nachricht von Günther Mühlbauer las, dass Du uns vor zwei Wochen endgültig verlassen hast, konnte ich nur hoffen, dass Du trotz Deiner schweren Krankheit noch ein paar Monate in Deiner Wahlheimat verbringen konntest.

Ich weiß nicht, wann wir uns das erste Mal begegnet sind, aber zwei Jahrzehnte ist das bestimmt her. Deine Stimme im Konzert der ausgegrenzten Väter war nicht immer populär, aber immer authentisch und von einer Kenntnis untermauert, die Du in der Welt erworben hast.

Köln: 25.-26.11.2017 Workshop VI: Familiengerichtliches Verfahren zur Vorbereitung einer Verfassungs- und Menschenrechtsbeschwerde

Datum: 
Samstag, 25. November 2017 - 9:00 - Sonntag, 26. November 2017 - 18:00

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2-tägiger Intensiv-Workshop

In diesem Workshop werden wir die Kenntnisse erarbeiten, wie man entweder Amtsgerichte und Oberlandesgerichte dazu bringt, tatsächlich Recht zu sprechen, oder aber die Rechtsverstöße nachweist, die die Erfolgsaussicht einer Verfassungsbeschwerde, oder einer Menschenrechtsbeschwerde überhaupt erst ermöglichen.

Veranstalter: 
VAfK Kreisverein Köln

Maternal Gatekeeping - Wenn 150-Prozent-Mamis die Väter verdrängen

 Die Wissenschaft erforscht das Phänomen des mütterlichen Kontrollbedürfnisses seit beinahe zwanzig Jahren und hat dafür den Begriff des "maternal gatekeeping" geprägt. So belegte eine amerikanische Untersuchung aus dem Jahr 1999, dass 20 bis 25 Prozent aller verheirateten Mütter in die Gatekeeping-Kategorie fallen. Eine Langzeitstudie des deutschen Familien- und Sozialforschers Wassilios Fthenakis kam zu einem ähnlichen Ergebnis.

DLF: Wenn Scheidungskinder erwachsen sind

Welche Spuren hinterlässt eine Trennungserfahrung im Elternhaus bei den Kindern? Eine Erkenntnis: Die Trennung der Eltern gehört zu den prägendsten Erfahrungen im Leben und beeinflusst die Bindungsfähigkeit. Fehlende (männliche) Rollenmuster und emotionaler Missbrauch sind weitere Belastungen, die zu schweren psychischen Störungen führen.

KiMiss-Studie 2016/17: Prävention von Hochstrittigkeit Herausforderung der nächsten Jahre

Die KiMiss-Studie 2016/17 erhob Daten zur Lebenssituation von Trennungs- und Scheidungskindern und zeigt, dass die breitere Durchführung der gemeinsamen Sorge sich positiv auf die Lebensbedingungen von Trennungskindern auswirkt.

54 Studien: Doppelresidenz/Wechselmodell für Kinder auch besser bei Hochstrittigkeit der Eltern

Internationale Studien werden nach wie vor von BGH und untergeordneten Gerichten misachtet. Einer Meta Studie von Linda Nielsen zufolge geht es Kindern in einer Doppelresidenz/Wechselmodell bei 

  • Hochstrittigkeit
  • wenn ein Elternteil ursprünglich die Regelung ablehnt
  • gerichtlicher Anordnung

sogar besser als in herkömlichen Betreuungsregelungen.

BMFSFJ Studie: Mehrheit der Trennungseltern wünscht sich Doppelresidenz

Getrennt leben – gemeinsam erziehen: Politische Weichenstellungen zum gesellschaftlichen Leitbild der Doppelresidenz

Nur 1/3 der getrennt lebenden Eltern sind mit den getroffenen Betreuungsarrangements zufrieden, mehr als die Hälfte wünscht sich eine gleichberechtigte und gleich verantwortliche Elternschaft nach einer Trennung, so die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des SPD geführten BMFSFJ.

Die SPD hatte sich zuletzt gegen die Grundannahme gemeinsamer Elternschaft nach einer Trennung gestellt und wollte nur in Hinsicht auf den BGH Beschluss nachbessern. In Bezug auf die klare familienpolitische Position der FDP welche mit Wahlerfolgen einhergeht, scheint man nun kalte Füße zu bekommen.

Workshop individuell

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Mit unserem Referenten Manfred Herrmann und mindestens zwei Teilnehmern versuchen wir, innerhalb der nächsten sechs Wochen einen Termin zu finden, an dem Ihr Wunsch-Workshop stattfindet.

Video: Kinder brauchen beide Eltern

Wozu hat ein Kind 2 Beine? Warum haben Kinder 2 Augen? Dass ein Kind im Alltag auch beide Elternteile benötigt, hat sich anscheinend noch nicht überall herumgesprochen. Trotzdem werden Kinder nach Beendigung der Beziehung der Eltern immernoch mit Hilfe von Jugendamt und Justiz von einem Elternteil getrennt und müssen als Trennungsweise aufwachsen. Das muss nicht sein.

Der VAFK

Eine große und drei kleine Jeanshosen auf der WäscheleineDer Väteraufbruch für Kinder e.V. wurde 1989 als gemeinnütziger Bundesverein gegründet. Dieser ist mit fast 3000 Mitgliedern im gesamten Bundesgebiet vertreten.

Als einziger bundesweit tätiger, gemeinnütziger Väterverein, der sich für die Belange und Rechte von Kindern und Vätern einsetzt, verfügen wir über eine weit reichende Vernetzung unserer über 3.000 Mitglieder und mehreren 10.000 begleiteten Fällen in 110 Städten in Deutschland (rund 150 lokale Kontaktstellen), die zu einer umfangreichen und wertvollen Erfahrungssammlung zur Förderung des Familienfriedens nach einer Trennung und für die Verbesserung der gesellschaftlichen und gerichtlichen Rahmenbedingungen bei entsprechenden Familienverfahren zum Einsatz kommt.

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Väterinfo

11.10.2017 - 23:40
Maternal Gatekeeping - Wenn 150-Prozent-Mamis die Väter verdrängen

 Die Wissenschaft erforscht das Phänomen des mütterlichen Kontrollbedürfnisses seit beinahe zwanzig Jahren und hat dafür den Begriff des "maternal gatekeeping" geprägt. So belegte eine amerikanische Untersuchung aus dem Jahr 1999, dass 20 bis 25 Prozent aller verheirateten Mütter in die Gatekeeping-Kategorie fallen. Eine Langzeitstudie des deutschen Familien- und Sozialforschers Wassilios Fthenakis kam zu einem ähnlichen Ergebnis.

11.10.2017 - 23:01
Common Shared Parenting Myths

With all the positive aspects of shared parenting, we need to get out of these archaic and draconian Family Court practices. This starts with awareness and debunking myths, so they are not further perpetuated among the Family Court culture.