Justizministerkonferenz: Doppelresidenz (Wechselmodell) für Kinder soll gesetzlich geregelt werden

Nach dem erdrutschartigen Sieg der FDP in NRW sehen die anderen Parteien in Sachen Familienrecht und Familienpolitik ihre Felle davonwimmen.

Auf Initiative Sachsens hat sich nun die Justizministerkonferenz am 22.07.2017 dafür ausgesprochen, dass die Doppelresidenz gesetzlich geregelt werden soll. Es brauche einheitliche klare Vorgaben und eine Anpassung der Gesetze an die gesellschaftliche Realität.

DFGT Stellungnahme: Reform des Familienrechts notwendig

In Bezug auf den BGH Beschluss zur Doppelresidenz sei der Gesetzgeber aufgerufen, die sich aus dem Dualismus von Sorge- und Umgangsrecht ergebenden Probleme und Zweifelsfragen durch eine Gesetzesänderung zu beseitigen.

Familienministerin Manuela Schwesig: Väterverbände ziehen Bilanz

Berlin (ots) - Väter-Bashing oder Gleichbehandlung für Mütter und Väter?

Nach vier Jahren Großer Koalition ziehen Väterverbände Bilanz. Die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) beklagt dabei die Widersprüchlichkeit, Einseitigkeit und Mütterlastigkeit der bundesdeutschen Familienpolitik der letzten Jahrzehnte und fordert die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Jungen, Männern und Vätern im politischen Diskurs.

Video: Beide betreuen - beide bezahlen. Das Rosenheimer Modell als Alternative zur Düsseldorfer Tabelle

Die Alternative zur „Düsseldorfer Tabelle“ wurde im Vorgriff auf die Vorstellung des Rosenheimer Modells im Monat März in den Bundestagsfraktionen der Parteien, im Bundesfamilienministerium in Berlin sowie im Landtag NRW am 16.03.2017 in der Alten Feuerwache, Köln vorgestellt.

Handlungsbedarfe und Ideologien bei der Bewältigung von Trennung und Scheidung

 Ein Beitrag aus der Sicht der Jugendhilfe 

Die empirische Befundlage und die Praxiserfahrung der Jugendhilfe zeigen, dass aus Sicht der Jugendhilfe „Single parenting“ nicht als Erfolgsmodell angesehen werden kann. 

Welches Modell dann? 

Für eine gelingende familiäre Nachtrennungsgestaltung lassen sich auf Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse der Scheidungsforschung Kriterien benennen: 

Workshop individuell

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Mit unserem Referenten Manfred Herrmann und mindestens zwei Teilnehmern versuchen wir, innerhalb der nächsten sechs Wochen einen Termin zu finden, an dem Ihr Wunsch-Workshop stattfindet.

Video: Kinder brauchen beide Eltern

Wozu hat ein Kind 2 Beine? Warum haben Kinder 2 Augen? Dass ein Kind im Alltag auch beide Elternteile benötigt, hat sich anscheinend noch nicht überall herumgesprochen. Trotzdem werden Kinder nach Beendigung der Beziehung der Eltern immernoch mit Hilfe von Jugendamt und Justiz von einem Elternteil getrennt und müssen als Trennungsweise aufwachsen. Das muss nicht sein.

Der VAFK

Eine große und drei kleine Jeanshosen auf der WäscheleineDer Väteraufbruch für Kinder e.V. wurde 1989 als gemeinnütziger Bundesverein gegründet. Dieser ist mit fast 3000 Mitgliedern im gesamten Bundesgebiet vertreten.

Als einziger bundesweit tätiger, gemeinnütziger Väterverein, der sich für die Belange und Rechte von Kindern und Vätern einsetzt, verfügen wir über eine weit reichende Vernetzung unserer über 3.000 Mitglieder und mehreren 10.000 begleiteten Fällen in 110 Städten in Deutschland (rund 150 lokale Kontaktstellen), die zu einer umfangreichen und wertvollen Erfahrungssammlung zur Förderung des Familienfriedens nach einer Trennung und für die Verbesserung der gesellschaftlichen und gerichtlichen Rahmenbedingungen bei entsprechenden Familienverfahren zum Einsatz kommt.

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Väterinfo

14.06.2017 - 08:47
DFGT Stellungnahme: Reform des Familienrechts notwendig

In Bezug auf den BGH Beschluss zur Doppelresidenz sei der Gesetzgeber aufgerufen, die sich aus dem Dualismus von Sorge- und Umgangsrecht ergebenden Probleme und Zweifelsfragen durch eine Gesetzesänderung zu beseitigen.

03.05.2017 - 16:00
FDP: Doppelresidenz soll Regelfall werden

Die Freien Demokraten haben auf ihrem Parteitag einen neuen Ansatz in der Familienpolitik beschlossen: Die Doppelresidenz. "Es geht nur um die Fälle, die vor Gericht landen. Hier möchten wir, dass das Gericht in Zukunft als Regelfall die Doppelresidenz annimmt", verdeutlichte FDP-Vize Suding.