Wer hätte das gedacht: Wenn Eltern nach der Trennung die Kinder gemeinsam betreuen, Können Mütter mehr Erwerbstätig sein. Es verwundert, das beim derzeitigen Fachkräftemangel und dem demographischen Wandel noch niemand darauf gekommen ist.
Es wird Festgestellt dass
"88 Prozent der Mütter, die Kinder nach einer Trennung in geteilter Betreuung aufziehen, sind erwerbstätig – deutlich häufiger als Mütter, die nach einer Trennung überwiegend selbst betreuen und Mütter in nichtgetrennten Paarfamilien."
Damit sollten diese Mütter auch deutlich häufiger und mehr in die Sozialversicherung einzahlen. Gemeinsam getrennt erziehen fördert Karrieren von Müttern und beugt Altersarmut vor.
"Basierend auf diesen Erkenntnissen gehen die Forschenden des DJI davon aus, dass Familie und Beruf sich nach einer Trennung besser vereinbaren lassen, wenn beide Elternteile einen substanziellen Anteil der Kinderbetreuung übernehmen."
Und warum wird jetzt die gemeinsame Betreuung nach der Trennung nicht als Regelfall gesetzlich angenommen und nur bei Abweichungen das Gericht angerufen? Warum muss um jede Stunde Umgang gefeilscht werden? Wir wissen es nicht.
Last but not least ist die gemeinsame Betreuung durch beide Elternteile in der Regel auch für die Kinder förderlicher. Parameter wie Delinquenz, psychische Erkrankungen usw. sind in diesem Betreuungsmodell signifikant geringer und liegen auf einem Niveau wie bei nichtgetrennten Familien.



