Das Logo des Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V.

Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

In rückständigen Ländern (also z.B. Deutschland) in denen das Familienrecht und vor allem das Familienwohl vernachlässigt wird, ist oftmals den Ämtern und Gerichten nicht bekannt, wieviel Zeit ein Kind mindestens mit seinen Eltern verbringen sollte.

Leider gehört auch Deutschland zu den Ländern in denen die eindeutigen Forschungsergebnisse zu wenig bekannt sind und teilweise vollkommen veraltete Zitate aus den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Gutachten und Stellungnahmen zu finden sind.

Die Leidtragenden solcher schlecht ausgebildeten Mitarbeiter von Jugendämtern, Verfahrensbeiständen, Rechtsanwälten, Gutachtern, sind die Kinder auf deren Kindeswohl kaum Rücksicht genommen wird.

Dabei sind die Bedürfnisse der Kinder gut dokumentiert und werden in unseren europäischen Nachbarländern bereits erfolgreich berücksichtigt.

Nur wenn die Interessen der Kinder berücksichtigt werden, kann im Trennungsfall ein langfristig stabiles und am Kindeswohl orientiertes Ergebnis erreicht werden.

Kinder brauchen intensiven Kontakt zu beiden Eltern. Dies bedeutet häufige und zugesicherte Umgangshäufigkeit und auch Umgangsdauer.

Kontakt und Vertrauen müssen aufgebaut und erweitert werden, um den heranwachsenden Kindern einen sicheren Rückhalt und ein Urvertrauen zu beiden Eltern und zu einer verantwortungsvollen Gesellschaft zu geben.

Einen wesentlichen und dringend zu berücksichtigenden Maßstab bei der Berechnung der Mindest-Umgangshäufigkeit und Mindest-Umgangsdauer stellt das "Kindliche Zeitempfinden" dar.

Kinder nehmen Zeit anders wahr als Erwachsene. Kleinkindern erscheinen bereits kurze Zeiträume als sehr lang und durch viele Erfahrungen bereichert.

Eltern die von ihren Kindern 2 Wochen lang nicht gesehen wurden, haben einen ganz anderen Umgang als wenn die Kinder ihre Eltern jeden zweiten Tag oder sogar jeden Tag sehen.

Insofern ist direkt einsichtig, dass die Umgangshäufigkeit und die Umgangsdauer von zentraler Bedeutung für das Glück und die Zufriedenheit der heranwachsenden Kinder sind.

Veraltete Zahlen zum Umgang gehen z.B. von 2 Tagen alle 2 Wochen aus. Diese Annahmen sind vollkommen unsinnig und bereits seit langem widerlegt.

Am Kindeswohl orientierte wissenschaftliche Untersuchungen haben deutliche Ergebnisse gebracht, die ganz andere und differenziertere Mindest-Umgangszeiten und Mindest-Umgangshäufigkeiten nennen, die klar vom Alter der Kinder abhängen.

Beste Resultate wurden für Kinder, z.B. in Frankreich und Belgien erzielt, wo die Untersuchungen und Beratungen des europäischen Experten Jan Piet de Man zentral berücksichtigt wurden.

Jan Piet de Man und das "Institut Européen pour l'Intérêt de l'Enfant (Europäische Institut für das Wohl des Kindes, Belgien)" haben ihre Ergebnisse in einer Tabelle zusammen gefaßt, die klare Richtlinien enthält und vor allem den Interessen der Kinder entspricht.


Tabelle:  Jan Piet de Man, Institut Européen pour l'Intérêt de l'Enfant

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigen klar und eindeutig die bisherigen Erkenntnisse zu den langfristig deutlich zu bevorzugenden paritätischen Betreuungs-Modellen.

In Deutschland können bei Berücksichtigung dieser Erkenntnisse, sogar die extremen Fälle von Kleinkind-Todesfällen z.B. durch Verdursten und Verhungern, komplett verhindert werden. Die Umgangshäufigkeit würde eine regelmäßige und kurzfristige Kontrolle der Kindesgesundheit ermöglichen.

In Deutschland ergibt insofern einerseits das Ignorieren der wissenschaftlichen Untersuchungen von Jan Piet de Man und andererseits eine mangelnde Fortbildung der Jugendamt-Mitarbeiter, skandalöse Zustände bzw. sogar erschreckende Todesfälle von Kleinkindern durch z.B. Verdursten und Verhungern.

Das Ignorieren der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Umgangshäufigkeit und Umgangsdauer kann insofern durchaus zu strafrechtlich relevanten staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen Jugendämter und Jugendamt-Mitarbeiter führen.