Das Logo des Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V.

Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Fakten

Informationen zum Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V.

Väteraufbruch für Kinder 1988 - 2018

Am 5. November 1988 trafen sich 19 Väter in Köln-Kalk im Naturfreundehaus. Man war sich einig: Väter müssen für ihre Rechte kämpfen; für das Recht für ihre Kinder sorgen zu dürfen, für ihr Sorgerecht auch dann, wenn sie nicht mit der Mutter verheiratet waren. Man wählte daher den Vereinsnamen „Väteraufbruch für Kinder“. Seit 1982 hatte das Bundesverfassungsgericht die Regierung verpflichtet, ein gemeinsames Sorgerecht für Eltern nach Trennung und Scheidung zu gestalten; bis zur Vereinsgründung 1988 war nichts geschehen, und es war überhaupt nicht absehbar, ob und wann es dieses gemeinsame Sorgerecht geben würde.

Unser Verein ist parteipolitisch unabhängig. Wir ergreifen allerdings Partei für die Interessen von Eltern und Kindern. Wer für unsere satzungsgemäßen Ziele eintritt oder uns unterstützt, kann unserer Unterstützung sicher sein. Nationalität, Religion oder Geschlecht spielen für uns keine Rolle.

Zu unserer regelmäßigen Selbsthilfegruppe in der Alten Feuerwache kommen jedes Jahr zwischen 200 - 250 Betroffene in zumeist akuten Notlagen. Dazu kommen täglich telefonische Beratungsanfragen und unzählige Emailkontakte. In den von uns angebotenen Workshops und Seminaren konnten bereits hunderte Mütter und Väter effektive Hilfe zur Selbsthilfe erlangen.

Zwischen 10 und 15% unserer Mitglieder sind Frauen. Sei es als selbst von Unrecht und Ausgrenzung Betroffene oder als neue Partnerin/Stiefelternteil, Großmutter, Tante etc.

Es ist auffallend, dass Menschen mit Migrationshintergrund durch Jugendamt und Justiz besonders stark benachteiligt und besonders häufig von Rechtsbeugung durch das herrschende System betroffen sind. Dabei ist die Benachteiligung gerade männlicher Migranten durch von Vorurteilen geprägte StaatsdienerInnen nicht hinnehmbar.