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Von Erpel nach Linz: Wir holen den ausgefallenen Vatertag nach ;-)
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Workshop VIII - Familiengerichtliches Verfahren zur Vorbereitung einer Verfassungs- und Menschenrechtsbeschwerde
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Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Das "Bundesforum Männer" bezieht nicht nur deutlich Position in einem Bereich, der für unseren Verein interessant ist, sondern tut dies auch noch weitestgehend in unserem Sinne! 

Ein Zitat aus dem Positionspapier: "Aus Sicht des BUNDESFORUM MÄNNER bleibt der bekanntgewordene Referentenentwurf allerdings weit hinter den minimalen Erwartungen ... zurück."

Das darf man getrost eine Ohrfeige nennen! 

Zwar sehen viele im "Väteraufbruch" die geplante Regelung zur elterlichen Sorge für nichteheliche Väter deutlich kritischer, als es das Bundesforum tut, aber man muss zustimmen, dass der Gesetzesentwurf in diesem Punkt einen großen Schritt nach vorne bedeuten würde, quasi die "Beweislast-Umkehr", die der "Väteraufbruch" sich auch für die Betreuungsregelungen wünschen würde. Nicht der Vater muss beweisen, dass er der elterlichen Sorge würdig ist, sondern die Mutter müßte das Gegenteil beweisen. 

Das sind ganz andere Töne, als aus dem erst kürzlich vom BMFSFJ veröffentlichen Dokument "Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer in Deutschland", wo es auf S. 45  heißt, dass "Jene Männer, die sich nach Trennung und Scheidung in Betroffenen-Organisationen (zum Beispiel www.vaeteraufbruch.de) engagieren, ... eine ungleiche Behandlung von Vätern durch Rechtsetzung und -sprechung..." kritisieren. Während hier von einer Sichtweise Betroffener geschrieben wird, benennt das Bundesforum es als das, was es ist, nämlich Fakt.

"Bundesforum Männer" Positionierung zur geplanten Reform von Abstammung, Sorge, Umgang und Unterhalt