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Wie Beziehungsdramen Kinder lebenslang traumatisieren und sogar körperlich schädigen
    
Scheidungsdramen, Beziehungskriege, Vernachlässigung und Gewalt – die Wege zum kindlichen Trauma sind vielfältig. Die Auswege nicht. Die Folgen dramatisch: Kindliche Traumata wirken ein Leben lang nach – psychisch wie physisch.



Denn kindliche Traumata vergehen nicht, selbst wenn sich keine unmittelbaren Auswirkungen feststellen lassen. Sie beeinflussen das spätere Beziehungsleben. Sie können nach Jahrzehnten noch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen auslösen. Sie können somatisch wirken und physische Krankheiten verursachen.

Jüngst wurde auch eine zellbiologische Wurzel dieser drastischen Folgen identifiziert. Es handelt sich um die Telomere, DNA-Teilstücke, denen eine wesentliche Aufgabe bei der Zellteilung zukommt. Diese Gensequenzen werden bei jeder Teilung kürzer, weshalb ihre Ausgangslänge die „Lebenserwartung“ einer Zelle bestimmt. Es konnte nachgewiesen werden, dass psychosozialer Stress, und hier vor allem frühkindlicher Stress, die Telomere verkürzt, was sich unter anderem in den beschriebenen Symptomen äußern kann.