Das Logo des Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V.

Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Väteraufbruch für Kinder

Köln. Soeben endet die Zeremonie zum 30-jährigen Jubiläum des Väteraufbruch für Kinder e.V. im Maternushaus.

Wir schließen uns den Gratulanten an und zünden ein virtuelles kölsches Feuerwerk für die nächsten 30 Jahre. 

Und auch die gibt es: Väter, die gar nicht Vater werden wollten, es aber nun doch sind. Natürlich gibt es auch Mütter, die keine Mutter werden wollten. Die sind es aber dann meist auch nicht. Beim ungewollten Vater kommt reflexartig die Reaktion, er würde ja wissen, wie Verhütung funktioniert. Wenn er kein Kondom benutzt, hat er eben Pech gehabt. Finde ich eigentlich eine gute Haltung, denn wenn die Frau ungewollt schwanger wird und man würde sagen, dann hat sie eben Pech gehabt, würde man sich viele Gesetze sparen.

Es besteht hier seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, ein großes Missverständnis in der Väterbewegung, das in anderen Bewegungen nicht auftritt. Ich mache es mal an einem (relativ willkürlich gewählten) Zitat aus einer Vätergruppe fest:

„Radikalisierung ist für mich das exakte Gegenteil von Veränderung. Radikalisierung, Unnachgiebigkeit ist das Verharren auf der eigenen Position, die niemals völlig "richtig" sein kann.“

Alle politischen Bewegungen in Deutschland treten stets unnachgiebig auf, bis sie am Verhandlungstisch sitzen. Sodann ist Verhandlungsstärke, also Durchsetzungsvermögen (vorläufiges Verharren auf der eigenen Position), aber auch gleichzeitig Diplomatie und Kompromissbereitschaft erforderlich. Aus diesem Grund müssen wir differenzieren zwischen Lobbyarbeit, politischer Arbeit, persönlicher Betroffenheit, gesellschaftlicher Aufklärung und wissenschaftlicher Arbeit.

Unnachgiebigkeit und das Verharren auf der eigenen Position ist in der Lobbyarbeit und in der politischen Arbeit unabdingbar. Dies aus eigenen Kreisen als Radikalisierung zu bezeichnen, ist für sich genommen eigentlich eine Unverschämtheit und die Häufigkeit und Regelmäßigkeit, mit der Gruppen von Väteraktivisten andere Gruppen seit Beginn der Emanzipationsbewegung in die Schranken weisen, zeigt, wie die Väterbewegung ständig unterströmt und unterwandert wird, wenn sie einfach nur mal unnachgiebig auftritt. Das Ziel ist klar, die Väterbewegung soll nie erfolgreich werden. Deshalb schreibt auch die SPD, ohne dabei Scham oder Hemmungen zu empfinden: "Die antifeministische Männerrechtsbewegung wird, wenn wir in Regierungsverantwortung sein sollten, keinerlei Zugang bekommen. Wir werden dafür sorgen, dass progressive und profeministische Kräfte in der Männerpolitik gestärkt werden." Profeministische Kräfte in der Männerpolitik, alles klar. Werden dann auch promaskulistische Kräfte in der Frauenpolitik gestärkt? Leider nicht. Männer sollen von Feministen beurteilt, eingeschätzt und bewertet werden. Dagegen wehre ich mich persönlich.

Antifeministen seitens der SPD grundsätzlich aus der Politik auszuschließen, ist nicht nur undemokratisch, sondern diktatorisch. Diese Haltung ist ein "Verdienst" von Thomas Gesternkamp, Hinrich Rosenbrock und anderen. Diese stellen Männerrechtler grundsätzlich in die rechte Ecke - und dürfen sich damit nicht wundern, wenn diese dort stehen bleiben. Robert K. Merton bezeichnete eine solche selbsterfüllende Prophezeiung als Denkfehler, die eigene Rolle zu übersehen und die Ereignisse dann als Beweis für die eigene Vorhersage anzuführen. Wenn demokratische Parteien und das Bundesforum Männer sich also erfolgreich gegen die AfD behaupten möchten, dann müssen sie sich für Männer- und Väterinteressen "radikal" öffnen.

Ich würde mir wünschen, dass der Autor des oben genannten "Radikalisierungs-Zitats" mal auf die gleiche Weise gegen den Feminismus vorgeht, indem er diesem vorwirft, sie würden radikalisieren. Früher gab es Selbstverteidigungskurse für Frauen. Heute werden die Frauen ja förmlich in die Opferrolle reingedrängt, dass es ihnen selber schon zu viel Unterdrückung, respektive zu wenig Selbstbehauptung ist. Ich glaube, Frauen und Männer machen gemeinsam drei Kreuze, wenn der Feminismus in die Geschichtsbücher eingeht, Frauenparkplätze flächendeckend zu Eltern-Kind-Parkplätzen umbenannt werden, männliche Erzieher in Kindergärten wieder Kinder wickeln dürfen und Kinder auch nach der Trennung von beiden Eltern betreut werden dürfen.

Dem Feminismus vorzuwerfen, sie würden radikalisieren, traut sich aber niemand - außer uns. Da wird lieber in den eigenen Reihen bekämpft, geschmäht und verurteilt, als anzuerkennen, dass der Feminismus den Männern seit der ersten Auflage der „Emma“ den Krieg erklärt hat und uns als Feinde betrachtet. Nicht wir radikalisieren, sondern die Radikalfeministen - männlich wie weiblich - radikalisieren und polemisieren gegen Männer, Väter und Jungen.

Viele gutgläubige Menschen, auch als U-Boot oder Maulwurf bezeichnet, die sich selbst aber als Väteraktivisten sehen, obwohl sie Deserteure sind, winken mit weißen Fähnchen und rufen "Friede sei mit euch". Ich verstehe nicht, wie Menschen so fühlen können. Wer einem Vater die Kinder nimmt, die Vaterrolle auf alle vierzehn Tage Wochenende zurückstuft, von ihm erwartet, dass er die Kinder dann bei Laune hält, ihnen ein Entertainment bietet, das ihren Ansprüchen genügt, oder ihn gar entfremdet, so dass die Kinder ihren Vater hassen, dem kann ich nicht zuwinken und mich freuen, dass er (sie) für die Kinder da ist. Nahezu jeder Vater, der sich an uns wendet, fühlt sich ausgebeutet und ausgegrenzt und beklagt sich darüber, dass Jugendamt und Familiengericht nichts dagegen unternehmen. Wenn dann sogar der Wert des Vaters ausschließlich an der Höhe der zumeist völlig unangemessenen Unterhaltsforderungen bemessen wird, verkommt der Vater zum Geldesel und es wird ihm jegliche Erziehungshoheit abgesprochen. Das ist ein massiver Angriff auf die Grund- und Menschenrechte von Vätern (Art. 6 GG, Art. 8 EMRK).

Einen Arbeitgeber, der willkürlich seine Mitarbeiter fristlos rauswirft, wenn ihm seine Nase nicht passt, diesen dann wieder für ein paar Stunden einsetzt, weil er ihn gerade braucht, um ihn anschließend wieder zu beschimpfen und zum Teufel zu jagen, würde jeder Gewerkschafter zurecht als "Abschaum" bezeichnen. Dafür brauchen wir weder das Grundgesetz noch die europäische Menschenrechtskonvention, sondern einfach nur unseren gesunden Menschenverstand. Und wir sollen unsere Ex-Frauen noch huldigen für ihre Entfremdung und Geldgier, sie hofieren und uns in Freundlichkeit und Verbindlichkeit üben, damit man uns nicht "Radikalisierung" vorwirft? Wir sind eine Lobby, keine Radikalen. Wir leisten Lobbyarbeit, politische Arbeit, sind persönlich betroffen, üben gesellschaftliche Aufklärung aus und fördern wissenschaftliche Arbeit. Aber stehen wir wirklich für das Motto "ALLEN Kindern beide Eltern"?

Politische Arbeit

In der politischen Arbeit sucht man Gleichgesinnte, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer und Förderer für ein gemeinsames Ziel. Alle, die mit machen, wären irritiert, wenn man von dem Ziel plötzlich abweichen würde oder das Ziel nicht klar definiert, sondern dieses vernebelt und undurchsichtig ist. Sobald dieses diffuse Gefühl aufkommt, springen die meisten ab und man hat nur noch wenige Sympathisanten. Politische Arbeit hat mit Politik nichts zu tun und Parlamentarier machen keine politische Arbeit. Die Parteien machen im Wahlkampf politische Arbeit. Sind sie einmal gewählt, ist die politische Arbeit beendet. Politische Arbeit ist quasi die Unnachgiebigkeit und das „Verharren auf der eigenen Position, auch wenn diese niemals völlig "richtig" sein kann“. Dennoch würde niemand den Parteien "Radikalisierung" vorwerfen.

Politische Arbeit wird gestützt von Parolen, Stimmungsmache und Emotionen, Ich erinnere mich an den Kämpfer Dietrich Wagner im Stuttgart-21 Protest, dem von einem Wasserwerfer beide Auge ausgespült wurden. Seine Unnachgiebigkeit hat ihn zum Helden und Märtyrer der Stuttgart-21 Bewegung gemacht. Ich finde keine Presse, wo der Stuttgart-21 Bewegung oder Dietrich Wagner Radikalisierung vorgeworfen wird. Man mag einwenden, dass die Stuttgart-21 Bewegung nicht erfolgreich gewesen ist, und auch das müssen wir lernen: Nichts garantiert den direkten Erfolg und keine politische Aktion sollte daran gemessen werden, ob sie einen unmittelbaren Erfolg oder gar Misserfolg gebracht hat.

Lobbyarbeit in der Politik


In der Lobbyarbeit geht es darum, sich Zugang zur Politik zu verschaffen, um eigene Ziele einzubringen. Lobbyarbeit ist Beziehungsmanagement, Kontaktpflege und Hofieren, aber keine Lobby würde die eigenen Ziele zugunsten von Kontaktpflege verraten, sondern politische Instrumente (Streik, Demo) einsetzen, um seine Lobbyisten zu unterstützen. Lobbyarbeit ist viel Fleißarbeit, weil man ständig im Dialog mit denjenigen stehen muss, bei denen man seine Lobby einbringen möchte. Eine Lobby berücksichtigt aber nicht die Interessen anderer Lobbyverbände, es ist die Aufgabe der Politiker, die Wünsche und Interessen der unterschiedlichen Gruppen miteinander zu vereinbaren, nicht die der Lobbyisten.

Der Zugang von Lobbyisten zur Politik durch politische Arbeit ist auch in der Väterbewegung möglich, so geschehen nach der Demo 2016 in Köln. Im Nachgang an die Demo (politische Arbeit) folgten Einladungen von Interessenverbänden (Lobbyisten) in den Landtag NRW, in den Bundestag und zum Bundesforum Männer. So wird Lobbyarbeit und politische Arbeit zum Team. Wer von politischer Lobbyarbeit spricht, hat den Faden verloren und nicht erkannt, dass politische Arbeit und Lobbyarbeit Hand in Hand gehen, aber keine Einheit bilden.

Daneben gibt es Lobbyarbeit in den Medien, Lobbyarbeit bei Mäzenen etc.

Völlig andere Wege gehen persönliche Betroffenheit, gesellschaftliche Aufklärung und wissenschaftliche Arbeit.

Wissenschaftliche Arbeit

Wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit Studien, Untersuchungen, Befragungen, Erhebungen und wertet diese aus. Die wissenschaftliche Arbeit stellt weder Forderungen noch postuliert sie ein Ziel. Die wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht Forschungsergebnisse.

Gesellschaftliche Aufklärung

In der gesellschaftlichen Aufklärung sollen Themen an die Gesellschaft vermittelt werden. Diese ist mit Parolen unter- und mit wissenschaftlichen Ergebnissen überfordert. Themen können wissenschaftliche Ergebnisse ebenso wie Meinungen sein. Sie müssen gesellschaftsfähig postuliert und damit verständlich formuliert sein, ohne die gewünschte Aussagekraft zu verwässern. Es ist also auch hier eine gewisse Unnachgiebigkeit gefragt, nur dass diese deutlich weicher bzw. sanfter formuliert wird als in der politischen Arbeit.

Persönliche Betroffenheit

In der persönlichen Betroffenheit ist einzig die Individualität des Einzelfalls in Relation zum gewünschten Ergebnis maßgebend. In der persönlichen Betroffenheit kann weder politische Arbeit, Lobbyarbeit, wissenschaftliche Arbeit noch gesellschaftliche Aufklärung bedient werden, denn es geht ausschließlich um das Kindeswohl, wörtlich übersetzt um die Besten Interessen des Kindes, differenziert nach den Ansprechpartnern. Diese sind Mutter, Jugendamt, Verfahrensbeteiligte, Familiengericht. Mit der Mutter sollte man stets versuchen, zu kooperieren, die Termine beim Jugendamt sind dagegen lediglich eine Pflichtveranstaltung. Wer versucht, mit dem Jugendamt zu kooperieren und die Mutter in die Pfanne zu hauen, muss das alleinige Sorgerecht oder Gewaltschutz beantragen. Beim Umgangsantrag oder gemeinsamen Sorgerecht nützt es dem Vater in der Regel nicht, mit dem Jugendamt zu kooperieren, wenn er nicht gleichzeitig zumindest versucht, mit der Mutter zu kooperieren. Im Umkehrschluss ist es nicht erforderlich, mit dem Jugendamt zu kooperieren, solange der Vater den Beweis erbringen kann, dass er mit der Mutter kooperiert. Für das Umgangsrecht ist es gleichzeitig erforderlich, die gute Bindung zum Kind in den Vordergrund zu stellen und diese substantiiert darzustellen. Pech für denjenigen, der keine Chance hatte, eine gute Bindung zum Kind aufzubauen. Dem bleibt nur, seine Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung zu belegen. Wer nicht mal das kann, hat nach deutschem Recht keine Chance, es sei denn, er ändert das Recht, wo wir wieder bei der politischen Arbeit wären, die die Lobbyarbeit – sofern vorhanden - unterstützt.

Vergleich: Nutzung und Verarbeitung von Weizen

Es ist also ein Unterschied, ob wir Weizen anbauen, Genmanipulation oder andere Forschung an Weizen vornehmen, Brötchen backen, sie verkaufen oder essen. Alles hat seine Daseinsberechtigung und alles hat mit Weizen zu tun. Wir dürfen uns nur nicht einbilden, dass wir, weil wir Brötchen essen, diese dann auch backen oder gar Weizen anbauen können. Der Agrarminister würde auch nie auf die Idee kommen, eine bestimmte Weizenkultur zu empfehlen oder von einer anderen abzuraten. Die Familienministerin tut das, sie lehnt sinnbildlich verschiedene Weizenkulturen (Modelle für Unterhalt, Umgang und Sorgerecht) ab und empfiehlt andere, und hier können wir sie packen. Das haben wir aber bisher nicht geschafft, weil sämtliche Väterverbände – um bei dem Beispiel zu bleiben – den eigenen Weizen zum Standard erheben wollen. Dabei stehen wir für das Motto „ALLEN Kindern beide Eltern“. In Analogie zum Weizen bedeutet das, dass aus jedem Weizen ein Brötchen gebacken werden darf, solange die Gesundheit des Konsumenten nicht gefährdet ist. Das Bundesverfassungsgericht stellt hohe Hürden gegen den Entzug des Elternrechts aus Art 6 I, II GG. In der richtigen Kombination aus Lobbyarbeit, politischer Arbeit, persönlicher Betroffenheit, gesellschaftlicher Aufklärung und wissenschaftlicher Arbeit werden wir diese hohen Hürden auch für Väter durchsetzen können. Solange aber jeder nur seinen „Weizen“ verkaufen will und anderen „Weizen“ schmäht, also verunglimpft oder gar verteufelt, werden wir als Lobby nicht anerkannt und wahrgenommen werden, im Gegenteil. Es wird denjenigen, die unsere Lobbyarbeit zunichtemachen wollen, mühelos gelingen, Zerstrittenheit herauf zu beschwören.


Köln, 05.09.2016

Welche Spuren hinterlässt eine Trennungserfahrung im Elternhaus bei den Kindern? Eine Erkenntnis: Die Trennung der Eltern gehört zu den prägendsten Erfahrungen im Leben und beeinflusst die Bindungsfähigkeit. Fehlende (männliche) Rollenmuster und emotionaler Missbrauch sind weitere Belastungen, die zu schweren psychischen Störungen führen.

 Wie sind die unterschiedlichen Lebenslagen und Bedürfnisse getrennter Eltern? Und wie kann Familienpolitik getrennte Eltern besser unterstützen? Als Auftakt zur Diskussion dieser und weiterer Fragen lud Bundesfamilienministerin Katarina Barley am 11. Juli ein Fachpublikum zu einem ersten Austausch ein.

In Abstimmung mit seinen Mitgliedern hat der Väteraufbruch für Kinder e.V. im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 Wahlprüfsteine entwickelt.

Ende April 2017 wurden dann die Parteien CDU, CSU, SPD, Bündnis90 / Die Grünen, Die Linke, FDP sowie die AfD angeschrieben und gebeten, zu den in den Wahlprüfsteinen festgehaltenen Fragen unserer Mitglieder Stellung zu nehmen. Bis zum Redaktionsschluss haben alle Parteien außer der AfD auf unsere Anfrage geantwortet.

 Wie sind die unterschiedlichen Lebenslagen und Bedürfnisse getrennter Eltern? Und wie kann Familienpolitik getrennte Eltern besser unterstützen? Als Auftakt zur Diskussion dieser und weiterer Fragen lud Bundesfamilienministerin Katarina Barley am 11. Juli ein Fachpublikum zu einem ersten Austausch ein.

Nachfolgend finden sie Flyer des "Väteraufbruch für Kinder"  zum Download.

Neben diesen Flyern gibt es weitere Flyer z.B. unseres Bundsverbandes oder anderer Kreisvereine.

Wenn sie spezielle Themen suchen, kontaktieren sie uns bitte. Wir helfen ihnen gerne.

 

Download:    Flyer  Fachtagung 2014

Download:    Flyer  Fachtagung 2013

Download:    Flyer  Fachtagung 2012

Download:    Flyer  Hilfe & Selbsthilfe

Download:    Plakat  Jesper Juul

Download:    Broschüre  Fundraising  VafK e.V.

 

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Spendenkonto: VafK Köln e.V., Sparkasse KölnBonn BIC COLSDE33 - IBAN DE 95 3705 0198 1931 8812 60

Der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V." ist innerhalb des Bundesverbandes "Väteraufbruch für Kinder e.V." i.d.R. für die Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf zuständig - außer für Bonn, da dort ein eigener Kreisverein existiert.

Der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V." ist somit für eine der bevölkerungsreichsten und am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands zuständig (Regierungsbezirk Köln mit ca 4,5 Millionen Einwohnern). Seit 2014 sind wir darüber hinaus auch offiziell für Düsseldorf und seit 2017 für Aachen zuständig.
Mit Sitz in der größten Stadt Nordrhein-Westfalens (Köln mit ca 1 Millionen Einwohner) ist der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V.", im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen der größte Kreisverein (NRW mit ca 17,8 Millionen Einwöhner) und einer der bundesweit größten Kreisvereine des "Väteraufbruch für Kinder".

Der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V." wirkt darüber hinaus auf Anfrage und zur Unterstützung auch im Umland des Regierungsbezirks Köln.
Wir arbeiten intensiv mit anderen Kreisvereinen des "Väteraufbruch für Kinder" und mit Kooperationspartnern zusammen und unterstützen die Neugründung von Kreisvereinen im Regierungsbezirk Köln sowie im weiteren Umland.

Der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V." sieht sich zuständig für:

Kreisfreie Städte im Regierungsbezirk Köln:

Köln
Leverkusen
Aachen
außer Bonn
Kreise im Regierungsbezirk Köln:

Kreis Düren
Kreis Euskirchen
Kreis Heinsberg
Oberbergischer Kreis
Rhein-Erft-Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis
Rhein-Sieg-Kreis
Städteregion Aachen
Seit 2014 sind wir offiziell auch für den Regierungsbezirk Düsseldorf zuständig.

Die Zuständigkeit richtet sich zumeist nach dem Wohnort der Kinder, da der "Väteraufbruch für Kinder, Kreisverein Köln e.V.", Eltern bei Gesprächen z.B. mit Jugendämtern und Behörden unterstützt.
Bei Fragen der Zugehörigkeit von Jugendämtern zu den Gemeinden des Regierungsbezirks Köln, helfen wir ihnen gerne weiter.
 

Karte von NRW
 
Karte aus:  Wikipedia  "North-Rhine-Westphalia-topographic-map-04.jpg"
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:North-Rhine-Westphalia-topographic-map-04.jpg
Urheber TUBS
 

Wer Fotos und Videos von der Demo am 01.10.2016 für uns und für die Öffentlichkeit freigeben möchte, kann sein Material hier hochladen: https://www.dropbox.com/request/CGibX1BaBNe5a0i6bzfr

Mehr als 135.000* Kinder verlieren jedes Jahr einen Teil ihrer Identität im Konflikt ihrer Eltern. Durch die Trennung von Mutter und Vater, wird einem Kind oft ein Elternteil genommen.
Die Eltern-Kind-Entfremdung ist ein häufiges Resultat von elterlichen Trennungskonflikten.
Ein Kind befindet sich mitten in einem Sorge- und Umgangskonflikt, in dem es eigentlich nicht sein möchte.

Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung beide Eltern.

 

1. bis 3. Oktober 2016 - freier Eintritt für alle bis 12 Jahre

 

VRS-Kindertage im Kölner Zoo

Vom 1. bis 3. Oktober 2016 finden im Kölner Zoo wieder die VRS-Kindertage statt. Kinder bis 12 Jahre haben dann freien Eintritt! Erwachsene zahlen den normalen Zoo-Eintrittspreis. Zoo-Eintrittskarten, die für den 1., 2. oder 3. Oktober 2016 als "OnlineTicket Kölner Zoo" gekauft werden, berechtigen den Nutzer, ein Kind bis einschließlich 12 Jahre kostenlos im erweiterten VRS-Netz mitzunehmen.

https://www.vrsinfo.de/aktuelles/veranstaltungen/vrs-kindertage-im-koelner-zoo.html

.„Vater bezahlt und Mutter betreut“, dieses Modell hat längst ausgedient, sagt Ursula Christine Schieferstein. 

Die gebürtige Hannoveranerin ist wegen ihres Sohnes und Enkelkindes (zwei Jahre alt) vor zwei Jahren nach Baden-Württemberg gezogen. Sie erlebt die vaterlose Gesellschaft nun bereits in der dritten Generation. Die Eltern ihres Enkels haben sich vor Geburt des Kindes getrennt, das Kind lebt bei der Mutter und deren neuer Familie. 

Im ersten Jahr gab es Umgangsboykott, inzwischen findet ein Mindestumgang statt. Jugendämter, so hat sie die Erfahrung gemacht, ignorieren nicht nur Gerichtsurteile, sondern auch Bedürfnisse und Rechte des Kindes als auch des Vaters, wenn eine alleinerziehende Mutter es versteht, ihren Willen durchzusetzen. 

Michael Baleanu ist 1954 geboren, hat 1978 geheiratet. 1983 und 1985 kamen seine zwei wunderbaren Söhne zur Welt. Da er in dieser Zeit sein zweites Studium hinlegen musste, hatte er sich hauptamtlich - selbstverständlich ohne zu stillen - um die Kinder gekümmert. Erst viel später wurde ihm bewusst, warum er sich so verhalten hatte: Zum Einen war niemand da, der helfen konnte. Zum Anderen hatte er einen Vater gehabt, der früh seinen Vater verloren hatte. Dieser Verlust hatte Baleanus Vater dazu bewogen, alles zu tun, dass seine Kinder die Liebe und Wärme bekommen, die ihm versagt geblieben war. Diese selbst erlebte Vaterliebe durfte Baleanu in den ersten Lebensjahren seiner Söhne voll weitergeben. Die heutige Elternzeit ist ein Witz verglichen mit den drei Jahren, die der Vater Michael mit seinen Söhnen verbrachte.

Franzjörg Krieg ist Gründer und Sprecher des VAfK Karlsruhe und VAfK Landesvorstand Baden-Württemberg. 17 Jahre lang lebte er mit seiner Lebensgefährtin ehegleich zusammen. 1994, zu Zeiten ohne gemeinsames Sorgerecht für nicht eheliche Väter, 4 Jahre vor der Kindschaftsrechtsreform von 1998 und 15 Jahre vor der Einführung des FamFG im Jahr 2009 kam es bei Krieg zur "kalten und gründlichen Entsorgung", wir er es nennt. Seine beiden Töchter waren 11 und 2 Jahre alt. 

Auf der Demo werden wir ein Stück von Jan Philip Michl mit dem Titel "Sie gehören zu mir" spielen. Wenn ihr mitsingen möchtet, könnt ihr hier schonmal üben:

https://www.youtube.com/watch?v=Sy9lrq6LAXY

Annemie Wittgen ist verheiratet, hat zwei Söhne und fünf Enkel. Sie ist heute Rentnerin und hat als Krankenschwester gearbeitet. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie ein Jahr in einem bayrischen Kinderdorf gearbeitet. Durch die eigene Problematik suchte sie selbst den Kontakt zur Bundesinitiative Großeltern, gründete 2008 eine Gruppe für Großeltern in Euskirchen, die sich monatlich in Euskirchen und seit 2013 ebenfalls monatlich in Köln trifft. In Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte "Haus der Familie Euskirchen" werden regelmäßig Vorträge und Seminare angeboten. Seit einem Jahr hat sie den Vorsitz der Bundesinitiative Großeltern von Rita Bögershausen übernommen.

Hermann Danne ist 52 Jahre alt, hat einen Sohn und eine Tochter. Er ist Diplomingenieur der Elektrotechnik und bezeichnet sich als "hochbetroffener Trennungsvater". 2011 erfolgte die Trennung. Die Mutter wollte nur die gesunde Tochter (damals 11), den autistisch schwerbehinderten Sohn (damals 16) wollte sie in ein Heim abschieben. Gegen die Geschwistertrennung klagte Danne erfolglos bis zum EGMR.

Gerd Riedmeier, gebürtiger Münchner und seit einigen Jahren in Wasserburg am Inn lebend, ist zertifizierter Mediator und 1. Vorsitzender der geschlechterpolitischen Initiative Forum Soziale Inklusion e.V.

Gerd Riedmeier war Mitorganisator des Kongresses „Gender Reloaded“ vom November 2015 in Nürnberg, bei dem zum ersten Male in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland die Bedürfnisse von Jungen, Männern und (getrennt lebenden) Vätern im Mittelpunkt des Diskurses stehen sollten. Er steht inhaltlich für die Überwindung der Polarisierung im aktuell herrschenden Geschlechterdiskurs in Deutschland. Geschlechterpolitik als alleinige Frauenpolitik zu definieren, wie es die aktuelle Bundesregierung pflegt, erscheint ihm als obsolet.

Werner Kretscher hat bei seiner Scheidung vor elf Jahren erhebliche finanzielle Einbußen in Kauf genommen, weil er hoffte, dass sich die Zeit nach der Trennung für ihn und seine Kinder positiver entwickeln würde, wenn er der Mutter zeigt, dass er bereit ist, Eingeständnisse zu machen. Die Rechnung ging nicht auf, denn heute sieht er seine nun 21-jährige Tochter gar nicht mehr und seinen 17 Jahre alten Sohn nur sporadisch.