Das Logo des Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V.

Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Väteraufbruch für Kinder

Und auch die gibt es: Väter, die gar nicht Vater werden wollten, es aber nun doch sind. Natürlich gibt es auch Mütter, die keine Mutter werden wollten. Die sind es aber dann meist auch nicht. Beim ungewollten Vater kommt reflexartig die Reaktion, er würde ja wissen, wie Verhütung funktioniert. Wenn er kein Kondom benutzt, hat er eben Pech gehabt. Finde ich eigentlich eine gute Haltung, denn wenn die Frau ungewollt schwanger wird und man würde sagen, dann hat sie eben Pech gehabt, würde man sich viele Gesetze sparen.

Welche Spuren hinterlässt eine Trennungserfahrung im Elternhaus bei den Kindern? Eine Erkenntnis: Die Trennung der Eltern gehört zu den prägendsten Erfahrungen im Leben und beeinflusst die Bindungsfähigkeit. Fehlende (männliche) Rollenmuster und emotionaler Missbrauch sind weitere Belastungen, die zu schweren psychischen Störungen führen.

 Wie sind die unterschiedlichen Lebenslagen und Bedürfnisse getrennter Eltern? Und wie kann Familienpolitik getrennte Eltern besser unterstützen? Als Auftakt zur Diskussion dieser und weiterer Fragen lud Bundesfamilienministerin Katarina Barley am 11. Juli ein Fachpublikum zu einem ersten Austausch ein.

In Abstimmung mit seinen Mitgliedern hat der Väteraufbruch für Kinder e.V. im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 Wahlprüfsteine entwickelt.

Ende April 2017 wurden dann die Parteien CDU, CSU, SPD, Bündnis90 / Die Grünen, Die Linke, FDP sowie die AfD angeschrieben und gebeten, zu den in den Wahlprüfsteinen festgehaltenen Fragen unserer Mitglieder Stellung zu nehmen. Bis zum Redaktionsschluss haben alle Parteien außer der AfD auf unsere Anfrage geantwortet.

 Wie sind die unterschiedlichen Lebenslagen und Bedürfnisse getrennter Eltern? Und wie kann Familienpolitik getrennte Eltern besser unterstützen? Als Auftakt zur Diskussion dieser und weiterer Fragen lud Bundesfamilienministerin Katarina Barley am 11. Juli ein Fachpublikum zu einem ersten Austausch ein.

Nachfolgend finden sie Flyer des "Väteraufbruch für Kinder"  zum Download.

Neben diesen Flyern gibt es weitere Flyer z.B. unseres Bundsverbandes oder anderer Kreisvereine.

Wenn sie spezielle Themen suchen, kontaktieren sie uns bitte. Wir helfen ihnen gerne.

 

Download:    Flyer  Fachtagung 2014

Download:    Flyer  Fachtagung 2013

Download:    Flyer  Fachtagung 2012

Download:    Flyer  Hilfe & Selbsthilfe

Download:    Plakat  Jesper Juul

Download:    Broschüre  Fundraising  VafK e.V.

 

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Spendenkonto: VafK Köln e.V., Sparkasse KölnBonn BIC COLSDE33 - IBAN DE 95 3705 0198 1931 8812 60

Der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V." ist innerhalb des Bundesverbandes "Väteraufbruch für Kinder e.V." i.d.R. für die Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf zuständig - außer für Bonn, da dort ein eigener Kreisverein existiert.

Der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V." ist somit für eine der bevölkerungsreichsten und am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands zuständig (Regierungsbezirk Köln mit ca 4,5 Millionen Einwohnern). Seit 2014 sind wir darüber hinaus auch offiziell für Düsseldorf und seit 2017 für Aachen zuständig.
Mit Sitz in der größten Stadt Nordrhein-Westfalens (Köln mit ca 1 Millionen Einwohner) ist der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V.", im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen der größte Kreisverein (NRW mit ca 17,8 Millionen Einwöhner) und einer der bundesweit größten Kreisvereine des "Väteraufbruch für Kinder".

Der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V." wirkt darüber hinaus auf Anfrage und zur Unterstützung auch im Umland des Regierungsbezirks Köln.
Wir arbeiten intensiv mit anderen Kreisvereinen des "Väteraufbruch für Kinder" und mit Kooperationspartnern zusammen und unterstützen die Neugründung von Kreisvereinen im Regierungsbezirk Köln sowie im weiteren Umland.

Der "Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V." sieht sich zuständig für:

Kreisfreie Städte im Regierungsbezirk Köln:

Köln
Leverkusen
Aachen
außer Bonn
Kreise im Regierungsbezirk Köln:

Kreis Düren
Kreis Euskirchen
Kreis Heinsberg
Oberbergischer Kreis
Rhein-Erft-Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis
Rhein-Sieg-Kreis
Städteregion Aachen
Seit 2014 sind wir offiziell auch für den Regierungsbezirk Düsseldorf zuständig.

Die Zuständigkeit richtet sich zumeist nach dem Wohnort der Kinder, da der "Väteraufbruch für Kinder, Kreisverein Köln e.V.", Eltern bei Gesprächen z.B. mit Jugendämtern und Behörden unterstützt.
Bei Fragen der Zugehörigkeit von Jugendämtern zu den Gemeinden des Regierungsbezirks Köln, helfen wir ihnen gerne weiter.
 

Karte von NRW
 
Karte aus:  Wikipedia  "North-Rhine-Westphalia-topographic-map-04.jpg"
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:North-Rhine-Westphalia-topographic-map-04.jpg
Urheber TUBS
 

Wer Fotos und Videos von der Demo am 01.10.2016 für uns und für die Öffentlichkeit freigeben möchte, kann sein Material hier hochladen: https://www.dropbox.com/request/CGibX1BaBNe5a0i6bzfr

Mehr als 135.000* Kinder verlieren jedes Jahr einen Teil ihrer Identität im Konflikt ihrer Eltern. Durch die Trennung von Mutter und Vater, wird einem Kind oft ein Elternteil genommen.
Die Eltern-Kind-Entfremdung ist ein häufiges Resultat von elterlichen Trennungskonflikten.
Ein Kind befindet sich mitten in einem Sorge- und Umgangskonflikt, in dem es eigentlich nicht sein möchte.

Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung beide Eltern.

 

1. bis 3. Oktober 2016 - freier Eintritt für alle bis 12 Jahre

 

VRS-Kindertage im Kölner Zoo

Vom 1. bis 3. Oktober 2016 finden im Kölner Zoo wieder die VRS-Kindertage statt. Kinder bis 12 Jahre haben dann freien Eintritt! Erwachsene zahlen den normalen Zoo-Eintrittspreis. Zoo-Eintrittskarten, die für den 1., 2. oder 3. Oktober 2016 als "OnlineTicket Kölner Zoo" gekauft werden, berechtigen den Nutzer, ein Kind bis einschließlich 12 Jahre kostenlos im erweiterten VRS-Netz mitzunehmen.

https://www.vrsinfo.de/aktuelles/veranstaltungen/vrs-kindertage-im-koelner-zoo.html

.„Vater bezahlt und Mutter betreut“, dieses Modell hat längst ausgedient, sagt Ursula Christine Schieferstein. 

Die gebürtige Hannoveranerin ist wegen ihres Sohnes und Enkelkindes (zwei Jahre alt) vor zwei Jahren nach Baden-Württemberg gezogen. Sie erlebt die vaterlose Gesellschaft nun bereits in der dritten Generation. Die Eltern ihres Enkels haben sich vor Geburt des Kindes getrennt, das Kind lebt bei der Mutter und deren neuer Familie. 

Im ersten Jahr gab es Umgangsboykott, inzwischen findet ein Mindestumgang statt. Jugendämter, so hat sie die Erfahrung gemacht, ignorieren nicht nur Gerichtsurteile, sondern auch Bedürfnisse und Rechte des Kindes als auch des Vaters, wenn eine alleinerziehende Mutter es versteht, ihren Willen durchzusetzen. 

Michael Baleanu ist 1954 geboren, hat 1978 geheiratet. 1983 und 1985 kamen seine zwei wunderbaren Söhne zur Welt. Da er in dieser Zeit sein zweites Studium hinlegen musste, hatte er sich hauptamtlich - selbstverständlich ohne zu stillen - um die Kinder gekümmert. Erst viel später wurde ihm bewusst, warum er sich so verhalten hatte: Zum Einen war niemand da, der helfen konnte. Zum Anderen hatte er einen Vater gehabt, der früh seinen Vater verloren hatte. Dieser Verlust hatte Baleanus Vater dazu bewogen, alles zu tun, dass seine Kinder die Liebe und Wärme bekommen, die ihm versagt geblieben war. Diese selbst erlebte Vaterliebe durfte Baleanu in den ersten Lebensjahren seiner Söhne voll weitergeben. Die heutige Elternzeit ist ein Witz verglichen mit den drei Jahren, die der Vater Michael mit seinen Söhnen verbrachte.

Franzjörg Krieg ist Gründer und Sprecher des VAfK Karlsruhe und VAfK Landesvorstand Baden-Württemberg. 17 Jahre lang lebte er mit seiner Lebensgefährtin ehegleich zusammen. 1994, zu Zeiten ohne gemeinsames Sorgerecht für nicht eheliche Väter, 4 Jahre vor der Kindschaftsrechtsreform von 1998 und 15 Jahre vor der Einführung des FamFG im Jahr 2009 kam es bei Krieg zur "kalten und gründlichen Entsorgung", wir er es nennt. Seine beiden Töchter waren 11 und 2 Jahre alt. 

Auf der Demo werden wir ein Stück von Jan Philip Michl mit dem Titel "Sie gehören zu mir" spielen. Wenn ihr mitsingen möchtet, könnt ihr hier schonmal üben:

https://www.youtube.com/watch?v=Sy9lrq6LAXY

Annemie Wittgen ist verheiratet, hat zwei Söhne und fünf Enkel. Sie ist heute Rentnerin und hat als Krankenschwester gearbeitet. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie ein Jahr in einem bayrischen Kinderdorf gearbeitet. Durch die eigene Problematik suchte sie selbst den Kontakt zur Bundesinitiative Großeltern, gründete 2008 eine Gruppe für Großeltern in Euskirchen, die sich monatlich in Euskirchen und seit 2013 ebenfalls monatlich in Köln trifft. In Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte "Haus der Familie Euskirchen" werden regelmäßig Vorträge und Seminare angeboten. Seit einem Jahr hat sie den Vorsitz der Bundesinitiative Großeltern von Rita Bögershausen übernommen.

Hermann Danne ist 52 Jahre alt, hat einen Sohn und eine Tochter. Er ist Diplomingenieur der Elektrotechnik und bezeichnet sich als "hochbetroffener Trennungsvater". 2011 erfolgte die Trennung. Die Mutter wollte nur die gesunde Tochter (damals 11), den autistisch schwerbehinderten Sohn (damals 16) wollte sie in ein Heim abschieben. Gegen die Geschwistertrennung klagte Danne erfolglos bis zum EGMR.

Gerd Riedmeier, gebürtiger Münchner und seit einigen Jahren in Wasserburg am Inn lebend, ist zertifizierter Mediator und 1. Vorsitzender der geschlechterpolitischen Initiative Forum Soziale Inklusion e.V.

Gerd Riedmeier war Mitorganisator des Kongresses „Gender Reloaded“ vom November 2015 in Nürnberg, bei dem zum ersten Male in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland die Bedürfnisse von Jungen, Männern und (getrennt lebenden) Vätern im Mittelpunkt des Diskurses stehen sollten. Er steht inhaltlich für die Überwindung der Polarisierung im aktuell herrschenden Geschlechterdiskurs in Deutschland. Geschlechterpolitik als alleinige Frauenpolitik zu definieren, wie es die aktuelle Bundesregierung pflegt, erscheint ihm als obsolet.

Werner Kretscher hat bei seiner Scheidung vor elf Jahren erhebliche finanzielle Einbußen in Kauf genommen, weil er hoffte, dass sich die Zeit nach der Trennung für ihn und seine Kinder positiver entwickeln würde, wenn er der Mutter zeigt, dass er bereit ist, Eingeständnisse zu machen. Die Rechnung ging nicht auf, denn heute sieht er seine nun 21-jährige Tochter gar nicht mehr und seinen 17 Jahre alten Sohn nur sporadisch.

Johannes Fels lebt seit 15 Jahren getrennt von der Mutter seiner Kinder. Das Gutachten, das ihm die Kinder zusprach, wurde von Familiengericht vom Tisch gefegt. Er ist ein Papa wie viele, besuchte mit den Kindern Krabbelgruppen, Kinderturnen, Kinderschwimmen und ließ sich auch ansonsten nicht nehmen, sich hundertprozentig um seine Kinder zu kümmern.

Wir möchten euch auf der Demo auch unterhalten. Wir haben das Lied "We are Familiy" für euch umgedichtet, singt alle mit. Neben Musik von CD haben wir auch einen Live Act für euch.