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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Wie eine Internationale Studie welche im „Journal of Social Policy“ veröffentlicht wurde mit Bezug auf Deutschland feststellt, verhindert gezahlter Unterhalt keinesfalls Kinderarmut. Dadurch, dass der Kindesunterhalt komplett auf Sozialleistungen angerechnet wird, verbleiben die meisten Kinder in der Armutsfalle. Letztlich behält der Staat den für die Kinder gedachten Betrag ein, um die mangelnde Leistungsfähigkeit der sogenannten Alleinerziehenden auszugleichen.

Besonders wird dabei Deutschland hervorgehoben, was durch ein veraltetes Rechtssystem Fehlanreize liefert. Dieses kritisiert auch die OECD als unbefriedigend. In anderen Ländern geht der Kindesunterhalt ganz oder teilweise ohne Anrechnung direkt an das Kind.

So wird in Australien und Großbritannien die Kinderarmut verringert, da der Unterhalt direkt an das Kind geht.

Zitat:

Wir sollten uns hüten, allgemein davon auszugehen, dass Kindesunterhalt eine Ergänzung zum Einkommen ist und dass die bloße Leistung von Unterhaltszahlungen dazu beitragen kann, Armut zu reduzieren. Die Analyse zeigt, dass dies wahrscheinlich nicht der Fall ist.

Wie üblich aber kann die deutsche Politik hier aber keinen Handlungsbedarf sehen. Allerdings muss man dafür über den Tellerand schauen können.