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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Umgangsrecht

LVR Jugendhilfe-Report 1/2015: TRENNUNG – SCHEIDUNG – CO-ELTERNSCHAFT. ZUR ROLLE UND AUFGABE DER JUGENDÄMTER IN EINEM UNGELIEBTEN AUFGABENFELD

ANFORDERUNGEN AN DIE BERATUNG UND UNTERSTÜTZUNG

Der Gesetzgeber formuliert als klare Leitziele für die Regulierung der familiären Lebensverhältnisse bei Trennung und Scheidung den Beziehungserhalt zwischen dem Kind und seinen beiden Eltern sowie den Konfliktabbau zwischen den Eltern. Trennungsbetroffene benötigen in diesem Zusammenhang vor allem ideologiefreien Rat und eine niederschwellig ausgerichtete psychologische und praktische Hilfe (vgl. Jopt 2002; Fthenakis 2008; Weber 2013).

LSG NRW zu Reisekosten zur Wahrnehmung von Umgangskontakten

Das LSG NRW hat die Kostenübernahme einer 3-wöchigen Reise nach Indonesien für einen Vater durchgesetzt, weil die Mutter – unter Duldung der deutschen Institutionen, und gegen den Willen des Vaters - mit dem Kind nach Indonesien umgezogen ist.

Leiter des Jugendamtes St. Augustin legt Interventionsprogramm gegen Eltern-Kind-Entfremdung vor

Der Leiter des Jugendamtes St. Augustin zeigt in einem Fachvortrag auf, wie das Jugendamt als zentrale Stelle aktiv intervenieren kann. In dem Vortrag werden 3 Schritte konkret erläutert:

  1. Schnelle vorläufige Kontaktregelung
  2. Verbindliche Elternberatung / Elterncoaching
  3. Erziehungsbeistand für das Kind

Kriterien für Entscheidungen über die gemeinsame Sorge und die persönlichen Kontakte des Kindes (Umgang)

Grundsätzlich ist aus entwicklungspsychologischen und pädagogischen Gründen eine möglichst intensive Beziehung zu beiden Elternteilen anzustreben. Das ,,Optimalmodell" wäre eine 50:50-Regelung.

Koalitionsverhandlungen: Trennungsfamilien zurück in die Steinzeit? Das Kindeswohl darf keine Verhandlungsmasse sein

Die vereinbarte Vertraulichkeit der Koalitionsverhandlungen bekommt erneut Risse. Bereits zum zweiten Mal scheinen die Grünen bestimmte Lobbygruppen dazu aufgerufen zu haben, die Koalitionsverhandlungen in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Thema diesmal: Familienpolitik, konkret, das Wechselmodell. Ziel ist es offensichtlich, den Stillstand der letzten 8 Jahre weiter zu zementieren.

Kindliches Zeitempfinden

In rückständigen Ländern (also z.B. Deutschland) in denen das Familienrecht und vor allem das Familienwohl vernachlässigt wird, ist oftmals den Ämtern und Gerichten nicht bekannt, wieviel Zeit ein Kind mindestens mit seinen Eltern verbringen sollte.

Leider gehört auch Deutschland zu den Ländern in denen die eindeutigen Forschungsergebnisse zu wenig bekannt sind und teilweise vollkommen veraltete Zitate aus den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Gutachten und Stellungnahmen zu finden sind.

Kindeswohl: Rating 2014. Verlust von Kindeswohl: Ein Konzept für die Metrik von Kindeswohlgefährdungen, Vernachlässigungen und Missbrauchsformen unter Trennung und Scheidung

Cover Verlust von Kindeswohl Durch ein Rating-Verfahren wurden 151 Items mit einem relativen Verlust von Kindeswohl beschrieben, das es erlaubt, den Grad von Benachteiligung, Beeinträchtigung oder Gefährdung von Kindern unter hochstrittiger Trennung der Eltern zu quantifizieren.

Die Ergebnisse des Rating-Verfahrens zeigen auf, dass derzeit familiengerichtliche Entscheidungen oder sorgerechtliche Überlegungen überwiegend nicht verzerrungsfrei getroffen werden, da menschliches Beurteilungsvermögen von persönlichen Sichtweisen, beruflichem Hintergrund, oder anderen Einflüssen geprägt wird.

KiMiss-Studie 2016/17: Prävention von Hochstrittigkeit Herausforderung der nächsten Jahre

Die KiMiss-Studie 2016/17 erhob Daten zur Lebenssituation von Trennungs- und Scheidungskindern und zeigt, dass die breitere Durchführung der gemeinsamen Sorge sich positiv auf die Lebensbedingungen von Trennungskindern auswirkt.

KiMISS Projekt: Sponsoren für Web-App gesucht

Das KiMiss-Projekt der Universität Tübingen entwickelt eine frei verfügbare Web-App, mit welcher der Belastungsgrad von Kindern unter konfliktreicher Elterntrennung bestimmt werden kann. Die Entwicklungskosten für die Web-App sind derzeit nicht gedeckt, staatliche Förderung nicht in Sicht.

Update: inzwischen sind schon mehr als 1/3 der Entwicklungskosten gedeckt. Jetzt Spenden um die Fertigstellung zu bewirken!

KG Berlin: Wechselmodell auch gegen Willen eines Elternteils

In Ausnahmefällen kann auch gegen den Willen eines Elternteils ein Betreuungs-Wechselmodell familiengerichtlich angeordnet werden.

KG Berlin: Dem Kind muss angemessene Kleidung für den Umgang mitgegeben werden – Ordnungsgeld verhängt

Beim Modell einer zahlt, der andere betreut muss dem Kind angemessene Kleidung zur Wahrnehmung des Umgangs mitgegeben werden. Hilfreich ist dabei auch eine gerichtliche, möglichst detailierte Umgangsregelung.

Jetzt Anmelden: Workshops Familienrecht im ersten Quartal

Seit kurzem sind wieder unsere beliebten Workshops zum Thema Familienrecht online buchbar.

Ziel der Workshops ist dem Betroffenen Laien Einblick in das komplexe System Familiengericht zu geben. Durch konkrete Fallbeispiele und jeweiligen Bezug auf aktuellste Rechtsprechung erlangen die Workshopteilnehmer/innen die Kompetenz, die eigenen und die Rechte ihrer Kinder vor Gericht durchzusetzen.

Jetzt Anmelden: Internationale Konferenz Gleichwertige und Gemeinsame Elterliche Verantwortung vom 23.05. bis 24.05. in Berlin

Der Botschafter der Tschechischen Republik in Deutschland in Kooperation mit der Kanzlei Rudolph in Koblenz lädt ein:

Resolution des Europarats Nr. 2079 vom 02.10.2015 - Was nun?

Download Einladung und Programm

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Italien: Wer den Ex-Partner vor den Kindern diskreditiert, wird drastisch sanktioniert.

Ein Gericht in Rom soll laut einem Bericht der TAZ eine Mutter zu einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 EUR verurteilt haben. Interessant: Die Autorin mit eigener PAS Erfahrung (10 Jahre Kontaktabbruch zum Vater) fordert auch hierzulande drastischere Strafen um Kinder vor diesem Leid zu schützen.

Interview mit Hans-Christian Prestien im Dradio Interview mit Hans-Christian Prestien im Dradio

Der Richter a.D. Hans Christian Prestin, der auch auf der Fachtagung des VAfK Köln "Umgang sicherstellen – Vaterlosigkeit verhindern" am 20.07.2011 in Köln sprechen wird im Interview.

Interview mit Hans-Christian Prestien im Dradio

Der Richter a.D. Hans Christian Prestin, der auch auf der Fachtagung des VAfK Köln "Umgang sicherstellen – Vaterlosigkeit verhindern"

Ihr wollt Reformvorschläge? - Bitte sehr!

Solche Vorschläge kann man bekommen, wenn man Sachverständige (sic!) befragt. Hier ist die perfekte Vorlage für die Entscheider in der Politik von

pastedGraphic.png in Special Consultative Status with ECOSOC vom Oktober 2019:

Zusammenstellung erforderlicher GESETZESÄNDERUNGEN im Bereich des Kinder- und Jugendrechts sowie der Kinder- und Jugendhilfe

Handlungsbedarfe und Ideologien bei der Bewältigung von Trennung und Scheidung

Ein Beitrag aus der Sicht der Jugendhilfe

Die empirische Befundlage und die Praxiserfahrung der Jugendhilfe zeigen, dass aus Sicht der Jugendhilfe „Single parenting“ nicht als Erfolgsmodell angesehen werden kann.

Hamburg: Fortbildungspflicht für Familienrichter

Der Hamburger Senat legt der Bürgerschaft ein Gesetz zur verpflichtenden Richterfortbildung vor.

Zuvorgegangen war eine Initiative zur Qualitätssicherung in familiengerichtlichen Verfahren und Forderungen der Enquete-Kommission Kinderschutz. Hamburgs Justiz war bereits in der Vergangenheit selbst aktiv und organisiert im Rahmen der Richterakademie Fortbildungen zu den Themen "Kindschaftsrecht in der familienrechtlichen Praxis mit interdisziplinären Bezügen" sowie zum aktuellen Familienrecht.

Gutachten des Bundesfamilienministeriums mahnt durchgreifenden Reformbedarf im Familienrecht an

Seit März 2021 liegt dem Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) ein Gutachten mit dem Titel „Gemeinsam getrennt Erziehen“ vor. Verfasst wurde es unter anderem vom wissenschaftlichen Beirat für Familienfragen und so bekannten Namen, wie Sabine Walper(die inzwischen auch für die Studie "Kindeswohl und Umgangsrecht" ("PETRA-Studie") verantwortlich ist) und Jörg M. Fegert (Kinderpsychiater und Experte für Kinderschutz und Jugendhilfe). Es dokumentiert und konkretisiert den überfälligen Reformbedarf im bundesdeutschen Familienrecht. Dass dieses Gutachten erst jetzt, dank einer Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz durch das "Forum Soziale Inklusion" (welches das BMFSFJ nicht förderungswürdig findet), der Öffentlichkeit zugänglich wurde, passt zu unserem Eindruck der Reformbereitschaft der Politik in diesem Bereich.