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Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

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Verfahrensrecht an Beispielen zum Kindesunterhalt
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Franzjörg Krieg ist Gründer und Sprecher des VAfK Karlsruhe und VAfK Landesvorstand Baden-Württemberg. 17 Jahre lang lebte er mit seiner Lebensgefährtin ehegleich zusammen. 1994, zu Zeiten ohne gemeinsames Sorgerecht für nicht eheliche Väter, 4 Jahre vor der Kindschaftsrechtsreform von 1998 und 15 Jahre vor der Einführung des FamFG im Jahr 2009 kam es bei Krieg zur "kalten und gründlichen Entsorgung", wir er es nennt. Seine beiden Töchter waren 11 und 2 Jahre alt. 

Wir möchten euch auf der Demo auch unterhalten. Wir haben das Lied "We are Familiy" für euch umgedichtet, singt alle mit. Neben Musik von CD haben wir auch einen Live Act für euch.

Auf dem Friesenplatz von 13 bis 15.30 Uhr, auf der Domplatte um 16.30 und auf dem Bahnhofsplatz von 17 bis 18 Uhr werden wir euch mit einem bunten Mix aus Musik und Ansprachen unterhalten. Das komplette Programm findet ihr links unter "Programm". Auf dieser Seite stellen wir euch die Redner vor.

Live auf der fahrbaren Bühne erlebt ihr Michael Pfennig. Es sprechen zu euch Johannes Fels, Werner Kretscher, Gerd Riedmeier, Franzjörg Krieg und viele andere.

Am kommenden Sonntag haben wir einen Informationsstand auf dem Weltkindertag in Köln. Wir haben Stand 88, das ist direkt am Promenadenweg zwischen Deutzer Brücke und Hohenzollernbrücke in der Höhe Stapelhaus direkt neben der Treppe, also nur wenige Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt.

Auf dem Weltkindertag wird ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt geboten. Parkmöglichkeiten gibt es in der gesamten Altstadt, z.B. in den Tiefgaragen St. Martin und unter dem Heumarkt.

Alle Infos zum Weltkindertag findet ihr hier:

http://www.weltkindertag-koeln.de/

"Kinder bis einschl. 14 J. fahren Sa. (17.09.) & So. (18.09.) im erweiterten VRS-Netz - und am offiziellen Weltkindertag (20.09.) sogar in ganz NRW kostenlos - den ganzen Tag lang": 

https://www.vrsinfo.de/aktuelles/veranstaltungen/weltkindertag-2016.html.

 

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Unterhalt: Als Schiffchen gefalteter 50 Euro ScheinBitte beachten Sie auch unseren Artikel vom 21.09.2017:

Männer bekennen Farbe: Wechselmodell ist gelb
https://www.presseportal.de/pm/127703/3741810

Herr Gabriel posaunt in der Bildzeitung herum, dass man Vätern bei ausbleibenden Unterhaltszahlungen den Führerschein entziehen sollte. Aber was soll man auch von jemanden erwarten, der sich für das "Recht, Dummheiten zu verbreiten" einsetzt.

Fakt ist, dass sich in der gesamten EU kein Vater Unterhaltszahlungen entziehen kann, wenn dieser ein legales und ausreichendes Erwerbseinkommen hat. Vielmehr kennt das deutsche Recht sogar den Begriff fiktives Einkommen, bei denen Väter zu Unterhaltszahlungen herangezogen werden, obwohl diese kein entsprechendes Einkommen haben. Dabei werden Väter von Gerichten zur Aufnahme von Nebentätigkeiten genötigt und kommen auf Wochenarbeitszeiten, die jeden Gewerkschafter zur Weißglut treiben würden. Wo bleibt denn da ein ausreichender Mindestlohn, liebe SPD? Einem verheiratetem SGBII-Bezieher (oder -Aufstocker) wird so etwas jedenfalls nicht zugemutet. Der darf dann auch für seine Kinder da sein. Im Kreisverein Köln sind zahlreiche dieser Fälle bekannt.

War ist auch, dass Väter Unterhaltszahlungen versteuern müssen, und so Steuern für Geld zahlen, dass Ihnen gar nicht zur Verfügung steht. Und auch noch ohne in den Genuss von Splittingvorteilen zu kommen, so dass der jeweils ungünstigste Steuersatz zum Tragen kommt. Trotzdem das Problem bekannt ist, verharrt die noch unter SPD-Beteiligung stehende Bundesregierung in Untätigkeit.

Tatsächlich können viele Väter keinen oder nur unzureichenden Unterhalt zahlen, weil die Erwerbseinkommen nicht ausreichen oder sie von ALGII abhängig sind. I.d.R. verbleibt den Vätern dadurch kaum das Existenzminimum und sie haben häufig (s.o.) kaum noch die Möglichkeit einen ausreichenden Umgang warzunehmen. So wird der Mehraufwand für Kinderzimmer nicht oder nur unzureichend anerkannt. SGBII Bezieher z.B. erhalten lediglich für die Anzahl der Umgangstage Mietkosten angerechnet als wenn man zusätzliche Zimmer bei Bedarf einfach dazumieten könnte - damit muss man selbst mal dem Vermieter kommen...

Was das für die Kinder bedeutet, kann sich jeder ausmalen. Dieses ist schließlich auch dem Familienministerium bekannt. Verständnis für diese Situation? Gesetzesänderungen? - Fehlanzeige.

Durch Kindergeld, steuerliche Vorteile und Unterhalt steht sogenannten Alleinerziehenden häufig sogar deutlich mehr Geld für die Lebensgestaltung zur Verfügung als Vätern, die um die Ansprüche der Mütter zu begründen aus dem Leben ihrer Kinder gedrängt werden.

Insofern macht sich die SPD immer weiter zur Alleinerziehenden Partei, die die Situation von Vätern und Kindern ignoriert, indem unreflektiert Halbwissen aufgesogen und an die Presse weitergegeben wird. Die das dann auch ohne eigene Rechercheleistung an den Leser weitergibt.

Siehe auch unser Artikel zum Equal Parenting Day mit Hinweisen zum angeblichen Gender Pay Gap.

Weitere Infos gibt es in diesem Artikel von Manndat. und hier:

https://www.fischundfleisch.com/thomas-friedrichs/sehr-geehrte-frau-schw...
https://allesevolution.wordpress.com/2016/08/10/fuehrerscheinentzug-und-...
https://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio-33177.html
http://www.welt.de/newsticker/news1/article157589092/Kinderschutz-Praesi...
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157643268/Die-unsinnigen-Fa...
  http://www.welt.de/politik/deutschland/article157639761/Finanzaemter-sol...  

Wenn Sie unsere Demo unterstützen möchten, dann kommen Sie am 1.10.2016 um 13 Uhr auf den Friesenplatz in Köln und bringen Sie alle Ihre Freunde und Bekannten mit.

Die Demo soll laut und bunt werden. Bringen Sie Banner, Plakate, Rasseln und Trillerpfeifen mit. Außerdem möchten wir den Bezug zu unseren Kindern zeigen. Jeder Teilnehmer soll ein Kuscheltier für jedes Kind mitbringen, für das er demonstriert.

In einer Phase von Gewitterstürmen und überfluteten Kellern trafen sich am 11.06.2016 150 Kinder, Väter, Mütter, Großeltern und Stiefeltern in Köln auf dem Friesenplatz, um gemeinsam die Ungerechtigkeiten anzuprangern, die 40 Jahre Frauenpolitik bei den Kindern und Vätern hinterlassen hat. Das Wetter spielte an diesem Tag mit, es war wolkig, aber trocken. Erst auf der Abschlusskundgebung regnete es kurz.

Peinlich, peinlich, peinlich!!! 

Das Bundesforum Männer bekennt sich öffentlich zur Verbreitung der Gender Pay Gap Lüge und zu dem Vorwurf von Gerd Riedmeier, dass das Bundesforum Männer keine Männerinteressen vertritt. "Es tut das Gegenteil!" skandierte er auf unserer Demo am 11.06.2016, und Riedmeier hat recht! Das Bundesforum Männer fordert ein Lohngerechtigkeitsgesetz für Frauen, in den Veröffentlichungen des Bundesforum Männer liest man nichts über die Doppelresidenz, über Umgangsvereitelung, über Ungerechtigkeiten im Unterhaltsrecht, über Jungen als Bildungsverlierer und auch nichts über die Meinung von Männern zur Quotenregelung.

Video zur Mobilisierung getrennt erziehender Eltern für die bundesweite ElternDemo in Köln am Samstag, den 11.06.2016.

https://www.youtube.com/watch?v=2chNYDtdJxQ

Hoffmann und Hofmann heißen die beiden Vorsitzenden von DGB und IG Metall, die am 1.Mai 2016 die Ehre hatten, im deutschen Free TV ihre Ansprachen zum Tag der Arbeit zu halten. "Zeit für mehr Solidarität" ist das Motto, unter dem in allen großen Städten in Deutschland gestern die Maikundgebungen stattfanden. Reiner Hoffmann, Vorsitzender des DGB, findet, ohne harte Auseinandersetzungen hätten wir nichts erreicht. Von einem 8-Stunden-Tag und 30 Tagen Ferien könnte man auch heute noch träumen, denn freiwillig hätten die Arbeitgeber den Gewerkschaften noch nie etwas geschenkt. Was die Metallarbeitgeber sich im aktuellen Tarifstreit "da leisten", hält er für "pure Provokation", es sei "eine Unverschämtheit". Und "wer davon faselt, dass wir noch länger arbeiten, ist nicht von dieser Welt", kritisiert er Überlegungen zur Rentenreform. Zum "Missbrauch" von Werkverträgen und Leiharbeit sagt er: "Bekannt ist besonders die Schweinerei aus der Fleischindustrie, wo Kollegen aus Bulgarien zu miserablen Löhnen ewig lange schuften, das alles wird gnadenlos weiter gehen, wenn wir nicht endlich ein Gesetz gegen den Missbrauch haben." Die "Reichen und die Superreichen" bezeichnet er als "die allergrößten Drückeberger", die sich vor der Kapitalertragssteuer drücken wollen. Jörg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall, findet es "das allerletzte, wenn sie sich davor drücken, ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten".