ELTERN BLEIBEN – Bündnis von Müttern und Vätern – Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V.

Beratung für Eltern bei Problemen mit Sorgerecht, Umgangsrecht, Jugendamt

Psychologie

Kommunikations- und Kontaktschwierigkeiten mit dem Vater verursachen Gesundheitliche Beschwerden bei Kindern

40% der Kinder und Jugendlichen sind bis zum 18. Lebensjahr von Trennung und Scheidung betroffen. Eine Studie des Norwegischen Institut für öffentliche Gesundheit belegt nun, dass Kinder mit gesundheitlichen Auswirkungen rechnen müssen, wenn der Kontakt und die Kommunikation mit dem Vater gestört sind. Dabei wurden über 1200 Jugendliche in einem Zeitraum von 2 Jahren befragt.

10 Gründe warum Kinder (mehr) Zeit mit dem Expartner benötigen

Gerade in einer Trennungsphase (aber auch darüber hinaus) ist das Verhältniss der Eltern zueinander von Spannungen durchzogen, die Auswirkungen auf das Kind haben. Nicht selten versucht daher ein/e Ex-Partner/in den Kontakt des gemeinsamen Kindes mit dem anderen Elternteil einzuschränken oder gar komplett zu verhindern.

"Kindeswohl und Umgangsrecht" Interview zur Studie des Familienministeriums

In einem ZEIT-Interview hat der Psychologe Stefan Rücker, Leiter der vom Bundesfamilienministerium beauftragten umfangreichen Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“, zur aktuellen Reformdiskussion des Sorge- und Umgangsrechts Stellung genommen. 

Broschüre: Mindestanforderungen an Gutachten im Kindschaftsrecht

Die neue Auflage enthält Ergänzungen zum Thema Beweisbeschluss im Verfahrensrecht und wurde um Mindestanforderungen an Gutachten mit Hinwirken auf Einvernehmen, § 163 Abs. 2 FamFG, ergänzt.

Film über Entfremdung im Landtag Rheinland-Pfalz - Public Viewing am 12.02.2020 in Köln

Am 12.11.2019 wurde der SWR Fernseh-Film "Weil du mir gehörst" im Landtag des Landes Rheinland-Pfalz aufgeführt. Der Film zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung (PAS) ist vorab bereits auf einigen Festivals gelaufen und wurde von der Kritik u.a. mit dem Wort "unerträglich" beschrieben. Insbesondere Betroffenen dürfte das Anschauen schwer fallen. Wir schauen uns den Film am 12. Februar deshalb gemeinsam an.

Trennung, Lügen des anderen Elternteils und wie man auf sein Kind eingeht

Ein interessanter Artikel (en) von Ruth A. S. Nichols wie man gegen Entfremdung durch den anderen Elternteil vorgeht indem man auf die Gefühle des Kindes eingeht.

Häufig wird man – falls man noch Umgang mit seinem Kind hat – damit konfrontiert, dass einem aus Kindermund Lügen und Schmähungen des Expartners/der Expartnerin entgegenschlagen. Es ist dann äusserst schwierig darauf adäquat zu antworten.

Teilnehmer an Studie „Gewalt an Männern innerhalb einer Partnerschaftsbeziehung“ gesucht

Diese Studie im Rahmen einer Bachelorarbeit am Fachgebiet Soziale Arbeit der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt richtet sich speziell an Männer, die im Rahmen einer intimen Partnerschaftsbeziehung Gewalt erfahren haben oder erfahren. Die Befragung dauert ca. 10 Minuten. Sie ist anonym – es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Jetzt anmelden: 18. Familienkongress in Halle/Saale

Familienkongress Halle 9. und 10. November 2019

Familiengeschichte - Familiendramen !? – Transgenerative Wirkungen von Familienkonflikten, 
Trennung und Scheidung

Wieso hat dein Hans eigentlich rote Haare, die gibt es doch sonst in eurer Familie gar nicht! Warum ist der Enkel wie sein Großvater schon jung an Krebs erkrankt? Über die genetischen Einflüsse, vor allem auf unsere Gesundheit, wird schon lange geforscht und es ist vieles bekannt.

Allensbach BMFSFJ Studie: Erwartungen an Väter drastisch verändert

Während sich weite Teile der Politik an alte Rollenmodelle klammern und dadurch Mütter gegen Väter (z.B. sogenannte Alleinerziehende gegen angebliche Unterhaltspreller) ausgespielt werden, hat sich das reale Leben und die Erwartungen an Väter gerade auch in den letzten Jahren (insbesondere seit 2015) erheblich geändert. Das Institut Allensbach veröffentlichte kürzlich eine im Auftrag des BMFSFJ erstellte Studie, in der es um das aktuelle Familienbild in der deutschen Gesellschaft geht.

KiMISS Projekt: Sponsoren für Web-App gesucht

Das KiMiss-Projekt der Universität Tübingen entwickelt eine frei verfügbare Web-App, mit welcher der Belastungsgrad von Kindern unter konfliktreicher Elterntrennung bestimmt werden kann. Die Entwicklungskosten für die Web-App sind derzeit nicht gedeckt, staatliche Förderung nicht in Sicht.

Update: inzwischen sind schon mehr als 1/3 der Entwicklungskosten gedeckt. Jetzt Spenden um die Fertigstellung zu bewirken!

SWR Fernsehfilm über PAS: Weil du mir gehörst

Eine scheinbar harmonische Familie: Julia ist eine engagierte, liebevolle Mutter; Tom ein guter Vater, der eine innige Beziehung zur Tochter hat. Dann kommt die Trennung und Tom hat eine neue Partnerin mit Kindern. Toms Versuche, für seine Tochter weiter Vater zu sein werden systematisch torpediert und die Tochter von der Mutter gezielt manipuliert, bis diese vor Gericht erklärt, dass sie ihren Vater ablehnt.

PETRA Studie: Leiter der Forschungsgruppe ignoriert aktuelle Bindungsforschung

Kürzlich behauptete Stefan Rücker, der Leiter der Forschungsgruppe PETRA (welche vom BMFSJF mit der Durchführung einer Studie zu Nachtrennungsfamilien beauftragt wurde) im Interview mit WELT, "die Bindungsforschung geht [...] davon aus, dass man als sehr kleines Kind nur zu einem Menschen eine sehr enge Bindung eingehen kann." Die Forschungslage auf die er sich bezieht, stammt allerdings aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts (John Bowlby). Heute ist die Forschung bereits weiter.

Sozialmagazin 5-6.2019: Elterliche Trennungen

Gesellschaft, Politik und Soziale Arbeit stehen der Frage gegenüber: Was kann eine gelingende individuelle und gesellschaftliche Bewältigung elterlicher Trennungen unterstützen? Welche rechtlichen Reformen sind notwendig, um der Eskalation in Familienkonflikten zu begegnen? Welche konkreten Hilfsangebote brauchen Trennungsfamilien? Welche Handlungskonzepte kann die Soziale Arbeit einbringen? Diese Ausgabe des Sozialmagazins widmet sich der Fragestellung in einem interdisziplinären Zugang.

Dänemark: Ohne Elternkurs keine Scheidung

Wiedereinmal zeigen uns unsere Nachbarn wie es besser geht: In Dänemark müssen Scheidungs-Eltern bald einen Kurs absolvieren, um die Interessen der Kinder nicht aus den Augen zu verlieren. Erst wenn der Kurs absolviert wurde, sollen Gerichte die Scheidung aussprechen.

Fachtagung 2012 zur paritätischen Doppelresidenz mit großem Anklang abgeschlossen

Auditorium der Fachtagung 2012

Der heutige Stand der Familienforschung belegt eindrucksvoll die Bedeutung der Bindung und gelebten Beziehung des Kindes zu seinen beiden Eltern.

Unübersehbar geworden ist das Faktum der Pluralisierung und Individualisierung von Familienformen und Familienentwürfen im gesellschaftlichen Lebensalltag.

Im heutigen gesellschaftlichen Geschlechterrollendiskurs steht die Auflösung tradierter Rollenstereotypen ganz oben an. Gesellschaftliches Leitbild ist heute die gleichgestellte Teilhabe von Frauen und Männern an Beruf, Familienleben, Hausarbeit und gesellschaftlicher Verantwortungsübernahme. Durch die gesellschaftlichen Leitmilieus wird in einem breiten Konsens um die verstärkte und vermehrte Teilhabe von Männern am Familienleben, der Kindererziehung, der Hausarbeit und um eine Umverteilung der Aufgabenverteilung zwischen Beruf und Familie geworben und diese gefordert.

Kindliches Zeitempfinden

In rückständigen Ländern (also z.B. Deutschland) in denen das Familienrecht und vor allem das Familienwohl vernachlässigt wird, ist oftmals den Ämtern und Gerichten nicht bekannt, wieviel Zeit ein Kind mindestens mit seinen Eltern verbringen sollte.

Leider gehört auch Deutschland zu den Ländern in denen die eindeutigen Forschungsergebnisse zu wenig bekannt sind und teilweise vollkommen veraltete Zitate aus den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Gutachten und Stellungnahmen zu finden sind.

Abschlusserklärung: Kongress „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“

Wien, den 21.4.2018
Pressemitteilung / Abschlusserklärung
Kongress „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ 13.-15.4.2018 Universität Frankfurt

Am 13.-15.2018 haben ca. 150 Teilnehmer am Kongress „Familienkonflikt“ teilgenommen. Der Kongress bot eine differenzierte Sicht auf partnerschaftliche Gewalt und deren Entstehung, die in der internationalen Forschung schon länger auf der Basis der empirisch bewiesenen Symmetrie der Gewalt zwischen Männern und Frauen entwickelt wird.

Dr. med. Wilfrid v. Boch-Galhau: Aktuelle Literatur zu PAS (Eltern-Kind-Entfremdung)

Bitte bachte auch unsere Literaturliste.

Anmerkung: Inzwischen (2019) ist Eltern-Kind-Entfremdung (EKE/PAS) in der ICD-11 enthalten.

Erlauben Sie mir, dass ich Ihnen heute eine Book-Review aus American Journal of Family Therapy: 42 (2014) 92 – 94 zur Information zuschicke. Im Zusammenhang mit den sehr problematischen Artikeln von Salzgeber „Rezension des Buches von W. Bernet, Parental Alienation DSM-5 und ICD-11“ in Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe (ZKJ) 12 (2011) und von Fegert „Endgültiges Aus für das Parental Alienation Syndrome (PAS) im amerikanischen Klassifikationssystem DSM-5“ (in ZKJ 5 (2013) sowie in ZKJ 10 (2013)) erscheint diese Review von Interesse. Dr. Dr. (Univ. Prag) Salzgeber und Prof. Fegert gelten in Deutschland als zwei der vehementesten Gegner von Parental Alienation, ohne allerdings wissenschaftliche Studien für ihre Ablehnung vorzulegen.

Ebenfalls in 2012 publizierten A. J. L. Baker & S. R. Sauber „Working with alienated Children and Families”, Routledge, New York, USA. (s. Gliederung anbei). Ein sehr gutes Buch für die Praxis.

Die englische Wissenschaftlerin Sue Whitcombe wurde 2013 für ihren exzellenten Artikel „Psychopathology and the conceptualisation of mental disorder: The debate around the inclusion of Parental Alienation in DSM-5“ in Counselling Psychology Review, Vol. 28, No. 3, September 2013 von der britischen Psychologischen Gesellschaft ausgezeichnet. Der Artikel ist beigefügt.
 
In der Zeitschrift "Neuropsychiatrie, Psychiatrie, Psychotherapie, Public Mental Health und Sozialpsychiatrie 4/2013, Springer-Verlag, ist ein Artikel des österr. Kinderpsychiaters Wolfgang Menz erschienen: "Ein Fall von Eltern-Kind-Entfremdung" – ein sehr empfehlenswerter Artikel! http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs40211-013-0092-4#page-1
 
In den „Juristischen Blättern“, Austria, (135, 420 – 428 (2013, Teil I) und 135, 488- 496 (2013; Teil II)erschien von Hinterhofer, Müller, Payrhuber und Pletzer: „Das Eltern-Entfremdungssyndrom (PAS) aus medizinischer und rechtlicher Sicht“. Auch dieser Artikel ist sowohl für Juristen als auch für „Mental-Health-Professionals“ lesenswert. Siehe auch http://humanesrecht.com/lexicon/eltern-entfremdungssyndrom-pas
 
Im neuen Kommentar von J. v. Staudingers (2014) zum deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch mit Einführungsgesetz und Nebengesetzen, Buch 4 Familienrecht, §§ 1684 – 1717 (Elterliche Sorge 3 – Umgangsrecht), Neubearbeitung von M. Coester, Th. Rauscher, L. Salgo, Sellier – de Gruyter-Verlag, Berlin, 2014, wird eine ausführliche und sachliche Kommentierung zu Parental Alienation und Parental Alienation Syndrome vorgelegt.
 
Im Dezember 2013 erschien von Lorandos, Bernet und Sauber „Parental Alienation: The Handbook for Mental Health and Legal Professionals“, C. C. Thomas Publ., Springfield, Il., USA, das die weltweiten wissenschaftlichen Befunde zu Parental Alienation zusammenfasst. Dieses Handbuch ist von 13 ausgewiesenen internationalen Spezialisten zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung verfasst. Eine Begleit-CD zu dem Handbuch enthält mehr als 1000 wissenschaftlich relevante Literaturangaben aus 36 Ländern, außerdem werden ca. 500 Gerichtsfälle aus USA und Kanada diskutiert, in denen psychologischeSachverständige und/oder Richter PA in ihren Entscheidungen feststellten. Dieses Buch ist die derzeit aktuellste Publikation zu Parental Alienation und sehr lesenswert für alle Professionen, die mit Kindern in konflikthaften Scheidungssituationen zu tun haben – weltweit! Ein Kapitel (Kap. 13 „Parental Alienation Initiatives around the World“) befasst sich mit globalen Initiativen zu Parental Alienation und gibt insbesondere Einblick in die europäische und deutsche Situation um PA. http://www.ccthomas.com/details.cfm?P_ISBN13=9780398088811.
 
Für francophone Leser dürfte von Interesse sein, dass der französische „Cour de Cassation“ (nationales Berufungsgericht) Parental Alienation Syndrome/Syndrome d’Aliénation Parentale anerkannt hat: Le syndrome d’aliénation parentale reconnu par la Cour de cassation: les premiers pas d’une révolution dans le contentieux familial? Arrêt n° 660 du 26 juin 2013 (12-14.392) - Cour de cassation - Première chambre civile - ECLI:FR:CCASS:2013:C100660; (s. Anhang); auch:http://www.courdecassation.fr/jurisprudence_2/premiere_chambre_civile_568/660_26_26933.htmlhttp://www.lexisnexis.fr/droit-document/article/droit-famille/11-2013/152_PS_FAM_FAM1311CM00152.htm#.U1__Ylf0zk0;  .
 
Die französische Juristin Sophie Paricard (Université Toulouse 1) hat in dem Buch „La convention internationale des droits de L’enfant, une Convention particulière“ (C. Neirinck et M. Bruggeman), Dalloz, 2014 den exzellenten Artikel „Le syndrome d’aliénation parentale, catalyseur d’un conflit des droits de l’enfant“ publiziert.
 
Ich empfehle Ihnen diese Literatur.
 
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Wilfrid v. Boch-Galhau

SPIEGEL: Papa hat dich nicht mehr lieb

Wie Eltern nach einer Trennung die Kinder verletzen können

Aktueller Artikel in SPIEGEL 45/2018 zum Thema PAS von Julia Koch und Sarah Wiedenhöft.

ICD-11 schließt ‘Parental Alienation’ (Eltern-Kind-Entfremdung) ein - mit UPDATE

Update:

Der Begriff "Parental Alienation" ist zwischenzeitlich wieder aus dem Index der WHO zur ICD-11 gestrichen worden. 

Eine Übersetzung der Begründung der WHO im Volltext mit Anmerkungen findet sich hier.
 

Übersetzung aus dem Englischen

Veröffentlicht am 19. Juli, 2018, von William Bernet, M.D., Präsident der Parental Alienation Studiengruppe

Viele Mitglieder der PASG, der Parental Alienation Studiengruppe, unterstützten die Anerkennung.

ZUM ERSTEN MAL ist der Begriff “Parental Alienation” in der neuen Ausgabe der Internationalen Klassifizierung der Krankheiten (ICD-11) enthalten. Parental Alienation ist in ICD-11 keine Diagnose für sich, sondern sie gilt als Synonym oder Indexbegriff für eine bestimmte Diagnose, d.h. ein Problem in der Beziehung zwischen Betreuungsperson und Kind (Caregiver-Child Relationship) (QE52.0). Die endgültige Version von ICD-11 ist im Internet frei verfügbar unter https://icd.who.int/.  Gehen Sie auf diesen Link und dann zum „ICD Browser“. Dort können Sie nach ‚Parental Alienation‘ (absichtliche Eltern-Kind-Entfremdung) und ‚Parental Estrangement‘ (emotionale Eltern-Kind-Entfremdung) finden. Beide Begriffe gelten als anerkannt, da sie im Index des dreibändigen ICD-11 enthalten sind.